Jugendbanden in Gemeindebau

Böller-Chaoten in der Donaustadt! Anrainer verzweifelt

Seit Wochen sorgen Jugendliche am Alfred-Kubin-Platz laut Anrainern für Ärger. Jetzt reagiert Wiener Wohnen auf die Beschwerden.
03.11.2026, 12:07
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Knallerei, Brände und regelmäßige Polizeieinsätze! Am Alfred-Kubin-Platz in der Wiener Donaustadt liegen bei den Bewohnern die Nerven blank. Laut einer betroffenen "Heute"-Leserin sollen Jugendliche bereits seit Ende September regelmäßig Böller zünden und damit die Anrainer belästigen.

"Tägliche Polizeieinsätze, mehrere Brände", schildert die Wienerin die Situation gegenüber "Heute". Besonders in der Halloween-Nacht soll es erneut zu Vorfällen gekommen sein. Für die Bewohner ist die anhaltende Knallerei längst zum Ärgernis geworden. Eine Verbesserung der Situation ist laut der Betroffenen bislang nicht in Sicht.

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Wie berichtet, kam es am Alfred-Kubin-Platz bereits zu mehreren Vorfällen mit Böllern. Am Nationalfeiertag sollen Jugendliche gegen 19 Uhr einen Tschickautomaten mit pyrotechnischen Gegenständen gesprengt haben. Anschließend ergriffen die mutmaßlichen Täter die Flucht. Die Beamten fahndeten nach den flüchtigen Jugendlichen.

"Die Polizei wird dieser Bande nicht Herr", erklärt die betroffene Wiener im "Heute"-Talk. Laut ihr seien alle zuständigen Behörden informiert, können aber nicht dagegen tun.

Mehrere Beschwerden eingegangen

Auf "Heute"-Nachfrage bestätigt Wiener Wohnen, dass die Probleme am Alfred-Kubin-Platz bereits bekannt sind. Seit dem 10. Oktober seien mehrere Beschwerden bei der Hausverwaltung eingegangen.

Die zuständige Polizei sei über die Vorfälle informiert worden. Zusätzlich seien Ordnungsberater mindestens einmal pro Woche in der Wohnhausanlage unterwegs. Sie kontrollieren die Einhaltung der Hausordnung und gehen möglichen Missständen nach.

"Unsere Möglichkeiten sind begrenzt"

Allerdings stößt Wiener Wohnen nach eigenen Angaben bei derartigen Vorfällen an seine Grenzen. Mutwillige Sachbeschädigungen und den gefährlichen Umgang mit Feuerwerkskörpern könne die Hausverwaltung nicht unmittelbar verhindern. Für die Verfolgung strafbarer Handlungen und die Abwehr akuter Gefahren sei die Polizei zuständig.

Mit dieser stehe Wiener Wohnen weiterhin in Kontakt. Die Hausverwaltung appelliert deshalb an die Bewohner, gefährliche Vorfälle und das Zünden von Böllern umgehend der Polizei zu melden. Wiener Wohnen kündigt an, die Situation am Alfred-Kubin-Platz weiterhin zu beobachten und im Rahmen seiner Möglichkeiten Maßnahmen zu setzen. Ob sich die Lage dadurch beruhigt, bleibt abzuwarten.

Die Polizei führt nun im Grätzl vermehrte Kontrollen und Schwerpunktaktionen durch, so wie bereits in Wien-Floridsdorf beim Trillerpark am Montagabend - "Heute" berichtete.

Gul, Akt. 03.11.2026, 12:10, 03.11.2026, 12:07