Drastischer Stellenabbau

Bosch-Beben! 13.000 Arbeiter verlieren ihre Jobs

Paukenschlag in Deutschland! Der Autozulieferer Bosch will 13.000 Stellen streichen. Als Grund wird der hohe Preisdruck in der Branche genannt.
Newsdesk Heute
25.09.2025, 15:27
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Der Bosch-Konzern plant in Deutschland den Abbau von etwa 13.000 weiteren Stellen. Die Arbeitsplätze würden "insbesondere an den deutschen Mobility-Standorten", also der Autozuliefersparte, gestrichen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. "Die Zeiträume für die erforderlichen Anpassungen sind unterschiedlich und reichen bis Ende 2030." Es handele sich um "unumgängliche" Schritte, um nötige jährliche Einsparungen von 2,5 Milliarden Euro zu erreichen, fuhr der Konzern fort.

Neben der Zulieferersparte seien auch Zentralfunktionen und Vertrieb betroffen, verkündete Geschäftsführer Stefan Grosch gegenüber der "Bild". Demnach hatte Bosch bereits im Vorjahr den Abbau von 9.000 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt.

Zu geringer Gewinn

Gründe für die angekündigten Stellenstreichungen seien der andauernde Strukturwandel der Branche sowie der sehr hohe Preis- und Wettbewerbsdruck. Auch Verzörgerungen bei Elektromobilität und automatisiertem Fahren seien für die Turbulenzen verantwortlich.

Dies schlägt sich auch in den Zahlen des Traditionsunternehmens nieder. So erreichte Bosch im vergangenen Jahr nur einen Gewinn von 3,8 Prozent – zu wenig, um als Stiftung langfristig unabhängig bleiben zu können.

Auch in den Jahren davor habe das Unternehmen fast nie seine Ziele erreicht. Laut einer Prognose dürfte im aktuellen Geschäftsjahr nur ein Mini-Plus von zwei Prozent zu Buche stehen. Das bedeutet einen Umsatz von etwa 57 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 war das Geschäft sogar leicht geschrumpft.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 25.09.2025, 15:47, 25.09.2025, 15:27
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