Zum dritten Mal

Brad Pitt und Co. – Niederösterreicher kocht bei Oscars

Es ist in der Filmszene die größte Nacht des Jahres – und der Niederösterreicher Bernhard Zimmerl ist mittendrin. Er darf bei den Oscars kochen.
Jana Stanek
15.03.2026, 06:49
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Am Montag (16.03.) ist es so weit: Die wichtigste Nacht für die Filmbranche steht an  – die 98. Academy Awards werden in Los Angeles verliehen. Christopher Nolan, Emma Stone, Brad Pitt – jedes Jahr laufen die bekanntesten Hollywood-Stars über den roten Teppich. Für viele berühmte Filmlegenden schwang der Niederösterreicher Bernhard Zimmerl (34) bei den Oscars bereits den Kochlöffel!

Schon zum dritten Mal wird der Vier-Hauben-Koch an der Seite von Koch-Legende Wolfgang Puck (der Kärntner lebt seit Jahrzehnten in den USA, betreibt dort 70 Lokale) beim heurigen Governors Ball, der offiziellen Oscar-Aftershow-Party, aufkochen.

Der Koch der Stars

"Natürlich ist es stressig – aber in der Küche ist man das ja gewohnt", so der 34-Jährige zu "Heute". Besonders hektisch wird es, je näher der große Abend rückt. Zum Glück ist die High Society laut dem Spitzenkoch jedoch ein dankbares Publikum.

"Besondere Extrawünsche habe ich bisher eigentlich kaum mitbekommen. Einmal habe ich erlebt, dass jemand ein Gericht gerne fleischlos haben wollte – dann wird das natürlich angepasst." Auch zugesehen wird beim Kochen gerne: "Christopher Nolan hat einmal den ganzen Abend mit seiner Frau bei uns neben der Station verbracht."

Aufwändiges Menü für Promis

Klare Arbeitszeiten gibt es in dieser Zeit kaum – manchmal startet Zimmerl um 07:00 oder 08:00 Uhr morgens und steht bis 16:00 Uhr in der Küche, an anderen Tagen bis 20:00 Uhr. An jedem Tag werden einzelne Gerichte zubereitet, mal Chicken Pot Pies, mal Lachspizzen.

Zusammengestellt wird das ganze Menü von Wolfgang Puck gemeinsam mit dem Küchenchef Eric Klein. Zimmerl selbst isst übrigens leidenschaftlich gerne das Essen aus seinem Heimatland Österreich. "Ich esse aber auch gerne international", ergänzt er.

Besondere Challenge

Eine der größten Herausforderungen für den Koch: "Man weiß am Anfang oft noch gar nicht genau, wo alles ist – wo der Schneebesen liegt, wo die Bleche sind oder die Pfanne." Zwar sei die Arbeit bei den Oscars nicht anstrengender, "aber es ist auf jeden Fall anders", so Zimmerl.

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