Zwei Angeklagte müssen sich am Montag vor Gericht verantworten, nachdem das Traditionslokal "Stiegl-Bräu" im Juni 2025 in Flammen aufging.
In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni vergangenen Jahres brannte das bekannte Gasthaus komplett aus. Der Schaden wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Kurz nach dem Brand gingen die Ermittler von einem gelegten Feuer aus.
Im November wurden zwei Personen festgenommen. Der ehemalige Pächter und ein mutmaßlicher Helfer sitzen nun unter anderem wegen Brandstiftung auf der Anklagebank, wie der ORF berichtet.
Zusätzlich kommt eine Anklage wegen versuchten schweren Betrugs hinzu. Dem Pächter wird vorgeworfen, versucht zu haben, die Gebäudeversicherung zur Auszahlung von 180.000 Euro zu verleiten.
Laut Gesetz droht bei Brandstiftung eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren. Der Prozess ist bis zum späten Nachmittag angesetzt.