Heute folgen dem österreichischen Sänger Alexander Eder Hunderttausende Menschen auf Instagram und seine Songs werden millionenfach gestreamt. Dass es einmal so weit kommt, war nach seinem Auftritt bei "The Voice of Germany" allerdings alles andere als sicher.
2018 wurde der Niederösterreicher dort mit seiner tiefen Stimme einem Millionenpublikum bekannt. Der große Durchbruch danach? Blieb aus. "Diese Show bringt für die Karriere fast gar nix. Es war nur ein Minisprungbrett", erzählt Eder jetzt offen im ORF-Podcast "The Fast & The Fröhlich".
Denn während ihn im Fernsehen Millionen Menschen sahen, sah die Realität bei seinen eigenen Auftritten plötzlich ganz anders aus. "Du spielst bei The Voice vor fünf Millionen Menschen und zu deinen Auftritten kommen nur 50 Leute - oder manchmal auch nur drei", erinnert sich der Sänger.
Auch danach lief es für Eder zunächst alles andere als rund. "Mein erstes Album war ein Riesenflop und die Plattenfirma hat mich eigentlich schon rausgeschmissen gehabt", erzählt er. Aufgeben kam für ihn trotzdem nicht infrage – obwohl ihm schon als Jugendlicher bei einem Talentwettbewerb von der Musik abgeraten worden war.
Und heute sieht die Sache anders aus. Aber abseits der Bühne bleibt bei Eder vieles ganz normal: Zuhause in Neuhofen an der Ybbs genießt Eder die Normalität mit Familie und Freunden. Stillstehen will er aber nicht: Neben neuer Musik und einer Tour mit Unheilig plant er für kommendes Jahr gleich zwei Ironmans.