Fast zwei Wochen lang werden rund 130 Soldaten des Jagdkommandos zusammen mit der Kärntner Polizei und internationalen Soldaten in Kärnten üben - und das in großen Teilen des Landes.
Die Übungen sollen laut kaernten.orf.at beim Truppenübungsplatz Glainach sowie in den Bezirken Feldkirchen, St. Veit an der Glan, Klagenfurt/Land, Völkermarkt und Wolfsberg stattfinden. Auch die Regionen Turrach, St. Lorenzen, Deutsch Griffen, Altenmarkt, Strassburg, Althofen, Diex Griffen und St. Paul könnten betroffen sein.
Es ist gut möglich, dass innerhalb des angegebenen Zeitraums Soldaten in diesen Regionen unterwegs sind. Anwohner müssen sich aber nicht gestört oder bedroht fühlen: Hauptziel der Übung sei es, dass die eingesetzten Kräfte taktische und einsatzspezifische Aufträge durchführen, ohne dabei entdeckt zu werden.
Laut Bundesheer sind seit Montag 25 Räderfahrzeuge, einzelne Bundesheer-Hubschrauber vom Typ "Agusta Bell 212", Bell OH-58 "Kiowa" und "S-70-Black Hawk", Drohnen sowie eine Pilatus PC-6 "Turbo Porter" bei der Übung im Einsatz. In den Übungsräumen wird es teilweise Landungen der Hubschrauber geben.
Für eine Fallschirmspringer-Ausbildung, die von 31. August bis 4. September stattfinden soll, wird auch eine Embraer C-390 der portugiesischen Luftstreitkräfte verwendet werden. Dieses Flugzeug ist als Nachfolger für die Hercules C-130 beim österreichischen Bundesheer geplant.
Es wird darauf hingewiesen, dass Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition in geringem Ausmaß verwendet werden. Das Einsammeln von Munition oder Munitionsteilen ist aber gefährlich - falls du etwas finden solltest, bitte nicht angreifen, sondern gleich der nächsten Polizeiinspektion melden.