Bybit Pay

Bybit bringt neue Bezahlfunktionen nach Europa

Bybit weitet sein Zahlungssystem in Europa aus und will Krypto stärker in den Alltag bringen. Neue Funktionen starten schrittweise.
Rene Findenig
22.04.2026, 16:39
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Der Krypto-Dienstleister Bybit EU mit Sitz in Wien baut seine Zahlungsangebote in Europa weiter aus. Die hauseigene Lösung Bybit Pay wird nun schrittweise in europäischen Märkten eingeführt. Das Unternehmen, das in Österreich nach der europäischen MiCAR-Verordnung lizenziert ist, spricht von einem wichtigen Schritt in Richtung einer stärkeren Verbindung zwischen digitalen Vermögenswerten und alltäglichen Finanztransaktionen. Mit Bybit Pay sollen Nutzer digitale Werte in der App senden, empfangen und im Zahlungsverkehr einsetzen.

Laut Unternehmen geht es dabei vor allem um schnelle und einfache Überweisungen zwischen Nutzern sowie um Bezahlmöglichkeiten, die etwa per QR-Code oder Wallet funktionieren. Auch ein Umtausch zwischen ausgewählten Kryptowährungen und klassischen Währungen ist integriert. Zahlungen sollen so mit wenigen Schritten möglich sein, ohne dass Nutzer zwischen verschiedenen Plattformen wechseln müssen. Im Zentrum steht dabei die Idee, Geldbewegungen einfacher zu machen.

Bybit beschreibt das System als Möglichkeit, alltägliche Aufgaben wie das Teilen von Rechnungen, internationale Überweisungen oder kleinere Zahlungen mit Kryptowährungen flexibler abzuwickeln. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass Sicherheits- und Compliance-Vorgaben eingehalten werden sollen. Zum Start in Europa werden zunächst grundlegende Funktionen aktiviert. Dazu zählen etwa Überweisungen zwischen Personen, Zahlungsannahmen, On-Chain-Abläufe und Konvertierungen zwischen Vermögenswerten.

Bybit auf der Paris Blockchain Week

Weitere Funktionen sollen nach und nach folgen. Bybit spricht dabei von einem schrittweisen Ausbau eines größeren Zahlungsökosystems. Co-CEO Mazurka Zeng von Bybit EU betonte in einer Stellungnahme, Europa sei ein entscheidender Markt für diese Entwicklung. Wörtlich sagte sie: "Europa stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung digitaler Vermögenswerte dar – weg von etwas, das man lediglich besitzt, hin zu etwas, das man im Alltag ganz selbstverständlich nutzen kann."

Parallel dazu rückte Bybit auf der Paris Blockchain Week in den Fokus. CEO Ben Zhou sprach dort über die Zukunft der Finanzwelt und stellte eine Entwicklung in Aussicht, bei der künstliche Intelligenz und digitale Vermögenswerte stärker zusammenwirken könnten. Nutzer würden künftig möglicherweise weniger direkt mit klassischen Finanzoberflächen arbeiten, sondern mehr über automatisierte Systeme. Zhou sprach in diesem Zusammenhang auch von sogenannten KI-Agenten, die Aufgaben wie Datenanalyse oder Strategien übernehmen könnten.

Zusammenarbeit mit PayPal gestartet

Diese Systeme könnten laut seiner Einschätzung künftig auch Entscheidungen im Handel unterstützen und damit klassische Bedienoberflächen teilweise ersetzen. Ein weiterer wichtiger Punkt seiner Aussagen war das Thema Vertrauen. Zhou meinte, dass die Branche sich zunehmend in Richtung klarerer Regeln bewege und regulatorische Rahmenbedingungen an Bedeutung gewinnen. Europa spiele dabei eine wichtige Rolle, da dort Strukturen für digitale Vermögenswerte weiter ausgebaut würden.

Bereits im März 2026 hatte Bybit EU außerdem eine Zusammenarbeit mit PayPal gestartet. Seit Mitte März können Nutzer in allen Märkten des Europäischen Wirtschaftsraums Ein- und Auszahlungen über den Bezahldienst durchführen. Ziel ist es, den Einstieg in den Handel mit Kryptowährungen einfacher zu gestalten, da viele Menschen bereits mit PayPal vertraut sind. Auch Co-CEO Mazurka Zeng hob damals hervor, dass die Verbindung einer bekannten Zahlungsmethode mit einem regulierten Umfeld mehr Sicherheit beim Einstieg bieten solle.

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