Am 20. Februar entscheidet sich bei "Vienna Calling", wer für Österreich auf die große ESC-Bühne darf. Cesár Sampson und Alice Tumler moderieren den nationalen Vorentscheid – wie die Show ablaufen wird, ist noch offen, Tumler verrät aber, dass sie sich eine kleine Tanz-Einlage gewünscht hätte: "Ich wollte mit Cesár 'Dirty Dancing' tanzen auf der Bühne, aber er wollte nicht”.
Sampson hat andere Vorstellungen: "Ich will einen guten Show-Act haben. Ich hoffe, wir kriegen einige unserer größten Eurovision-Starter ins Boot für so eine coole Show." Besonders auf eine ESC-Legende hofft Sampson – und das ist genau die, die gerade ihren Rückzug verkündet hat – Conchita (Tom Neuwirth). "Ich hoffe, dass der Tom herkommt, er hat nur gesagt Song Contest, nicht Vienna Calling," lacht er.
Tumler verrät, dass für sie schon im vergangenen Jahr, beim Eurovision Song Contest in Basel, spürbar war, dass Conchita nach all den Jahren in der ESC-Welt bereit für was Neues ist: "Ich weiß den Grund nicht, aber es war die ganze Zeit die Unterhaltung zwischen JJ und Conchita 'ok nach 10 Jahren kann ich jetzt die Flagge abgeben'". Tumler kann den Rückzug verstehen und glaubt, dass Conchita nach so langer Zeit einfach nicht mehr die ganze Zeit "in der Rolle" sein will.
Sampson findet es schade, dass Tom kein Teil des ESCs mehr ist. Nicht nur bei "Vienna Calling" hätte er Conchita gerne dabei gehabt: "Ich hätte ihn wirklich gerne als Moderator gesehen – auch beim Song Contest. Er ist ja eben auch ein Theater-Typ und kann auch gut reden."
Der Sänger und ESC-Drittplatzierter im Jahr 2018 selbst kann sich nicht vorstellen, sich aus dem ESC-Kosmos zurückzuziehen: "Nein, ich mag den Song Contest viel zu sehr." Er stellt klar: Seine Liebe zum Song Contest ist ungebrochen – daran können auch die Spannungen der letzten Monate nichts ändern: "Ich glaube der ESC hat immer wieder gespiegelt, was bei uns in der Welt gerade abgeht und das darf er auch."
Tumler bringt es am Ende nochmal auf den Punkt: "Man muss daran erinnern, dass der ESC kein politisches Event ist und das sollte auch so bleiben, das finde ich ganz wichtig."