Sie ist in Wien wieder dabei

Kaleen über "ESC": "Muss man nicht so ernst nehmen"

Kaleen kennt den "ESC" wie kaum jemand. Jetzt spricht sie offen über ihre Erfahrungen nach ihrem Auftritt und wie sie die Teilnahme verändert hat.
Heute Entertainment
26.01.2026, 20:14
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Noch vor zwei Jahren stand Kaleen selbst im grellen Rampenlicht des "Song Contest", heute zieht sie im Hintergrund die Fäden. Als Stage-Director ist sie heuer Teil der ORF-Produktion und betreut aktuell unter anderem jene heimischen Acts, die vom großen Finale in Wien träumen.

Die Erfahrung von der großen Bühne bringt sie mit – auch wenn ihr eigener Auftritt mit "We Will Rave" keinen Spitzenplatz brachte, war ihre Performance dennoch höchst professionell aufgezogen. Hinter den Kulissen gehört sie gemeinsam mit ihrem Verlobten Marvin Dietmann längst zur eingespielten "ESC"-Crew, zuletzt unterstützte sie 2025 zum Beispiel international das Staging für Armenien. Doch der Tapetenwechsel kam nicht ohne Nachhall.

"Man ist eigentlich austauschbar"

Im Interview mit der "Krone" spricht Kaleen offen über die Schattenseiten nach ihrem Antreten: "Die Frage, ok danke Kaleen, wer wird als nächstes zum 'ESC' fahren, die war sofort da – was auch schwierig ist." Besonders schmerzlich: "Man ist so lange Teil vom Leben von vielen Menschen und dann merkt man, man ist eigentlich austauschbar."

Heute blickt sie reflektierter auf das Spektakel: "Ich glaub, da auch einen Weg zu finden, damit umzugehen und das auch selber nicht so ernst zu nehmen… und auch der 'ESC'… es ist eine tolle Fernsehsendung, aber man muss es nicht so ernst nehmen."

Enttäuscht habe sie zudem, "dass das so gegeneinander fährt", wenn es einen neuen Act für Österreich als Nachfolger gibt.

"Ich glaube, das hat mich schon verändert, auch im Sinne von, für was stehe ich, für was stehe ich nicht und was ist mir als Mensch wichtig, zu transportieren… und manchmal denke ich mir, bin ich vielleicht nicht die richtige Person, für diese Frage", wirkt ihre Antwort indirekt auch auf die politischen Diskussionen zum "Song Contest" gerichtet. Ihr sei es immer um die Musik gegangen und darum, ihren Traum zu verwirklichen. Politische Botschaften seien hingegen nicht ihre Motivation beim "Song Contest" gewesen.

Schon im Zuge ihrer Teilnahme habe es immer wieder politischen Wind rund um den Wettbewerb gegeben: "Ich habe das nicht so ganz verstanden, weil ich mir gedacht habe, ich bin jetzt nicht da, weil ich ein politisches Statement machen möchte, sondern ich möchte Musik machen. Ich bin auf der Bühne, weil ich gerne singe und gerne tanze und gern andere Menschen mit meiner Lebensfreude und Energie berühre."

Eine weitere Teilnahme schließt sie übrigens nicht aus: "Vielleicht irgendwann wieder, weil es einfach viel Spaß gemacht hat und ich die Arbeit so liebe."

{title && {title} } red, {title && {title} } 26.01.2026, 20:14
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