Immer mehr Länder geben ihre Starter für den großen "Eurovision Song Contest" in Wien bekannt. Der österreichische Starter wird erst im Zuge des Vorentscheids im Februar per ORF-Sendung und Fan-Voting ausgewählt.
Andere Teilnehmer sind aber schon fix! Acht von 35 Musikern wurden bereits enthüllt. Hier siehst du, gegen wen wir antreten müssen, wer schon dabei ist und mit welchem Sound sie auf der Bühne in der Wiener Stadthalle für Furore sorgen wollen.
Alis Kallaçi ist erst 22 Jahre jung und hat sich mit seiner gefühlvollen Ballade "Nân" beim traditionsreichen "Festivali i Këngës 64" durchgesetzt. Das Lied erzählt von der besonderen Verbindung zwischen Mutter und Kind.
Mit seinem Sieg holte sich Alis das Ticket für Albanien zum ESC 2026 nach Wien. Der Musiker spielt Klavier und Gitarre und hat schon mit dem Gewinn von "X Factor Albania 2024" auf sich aufmerksam gemacht.
Das Trio Bzikebi, bestehend aus Giorgi Shiolashvili, Mariam Tatulashvili und Mariam Kikuashvili, ist in Georgien längst bekannt. Schon 2008 haben sie mit dem Song "Bzz.." den Junior Eurovision Song Contest gewonnen – damals waren sie etwa 10 Jahre alt. Nun, rund 18 Jahre später, sind sie zurück und wurden vom georgischen Sender GPB intern für den ESC 2026 ausgewählt. Ihr Lied für Wien wird noch veröffentlicht.
Noam Bettan ist 27 Jahre alt, kommt aus einem Vorort von Tel Aviv und hat französische Wurzeln. Er hat sich im Finale der israelischen Show "Hakochav Haba" durchgesetzt und wird Israel beim ESC vertreten. Noam singt oft auf Französisch, hat bereits ein eigenes Album herausgebracht und sieht seine Teilnahme als große Herausforderung – vor allem wegen der politischen Diskussionen rund um Israels ESC-Teilnahme. Welcher Song es endgültig wird, entscheidet sich im März.
Aidan hat den maltesischen Vorentscheid "Malta Eurovision Song Contest 2026" mit dem Song "Bella" gewonnen und vertritt Malta in Wien. Die Entscheidung fiel durch eine Mischung aus Jury- und Publikumsstimmen. Aidan setzte sich gegen 17 andere Acts durch. Sein Song bringt modernen Pop, Bühnendrama ala Conchita Wurst mit mediterranen Einflüssen auf die Bühne.
Satoshi, mit bürgerlichem Namen Vlad Sabajuc (27), stammt aus Cahul in Moldawien. Er ist Sänger, Songwriter, Rapper und Komponist. Mit seinem Lied "Viva, Moldova!" holte er sich den Sieg bei der Auswahl "Selecţia Naţională 2026" – und damit das Ticket für Moldawien. Der Song ist eine patriotische Pop-Hymne, die die kulturelle Identität Moldawiens feiert und nach einem Jahr Pause die ESC-Rückkehr markiert.
Tamara Živković geht für Montenegro an den Start. Ihr Dance-Pop-Song "Nova Zora" (deutsch: Neue Dämmerung) gewann beim montenegrinischen "Montesong 2025". Der Song verbindet modernen Pop mit Elementen aus der elektronischen Musik und montenegrinischen Einflüssen. Auch englische Textzeilen sind dabei – das Ganze klingt besonders energiegeladen.
Veronica Fusaro (28) aus Thun vertritt die Schweiz. Sie ist im Alternative-Pop und Soul daheim, hat mit Alben wie "All the Colors of the Sky" und "Looking for Connection" sowie vielen Live-Auftritten auch international für Aufsehen gesorgt. 2016 wurde sie bei der Demotape Clinic mit "Demo of the Year" ausgezeichnet, SRF 3 kürte sie später zum "Best Talent". Ihren ESC-Song präsentiert Veronica am 11. März.
Antigoni Buxton (29) ist britisch-zyprischer Herkunft und wird Zypern beim ESC vertreten. Sie wuchs mit Englisch und Griechisch auf, schrieb schon früh eigene Lieder und besuchte die bekannte "BRIT School" in London, in der ebenfalls Größen wie Amy Winehouse, Adele oder Jessie J ausgebildet wurden.
2022 wurde sie durch ihre Teilnahme bei "Love Island" bekannt, danach folgten mehrere Singles und Auftritte als Backgroundsängerin auf internationalen Bühnen.