Trump warnt vor "Invasion"

Ceuta "wird bei uns passieren, nur noch schlimmer"

Donald Trump warnt vor einer "Invasion" des Westens durch Migranten und zieht Parallelen zur Lage in der spanischen Exklave Ceuta.
Newsdesk Heute
31.07.2026, 20:21
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US-Präsident Donald Trump hat die Bilder von marokkanischen Migranten in der spanischen Exklave Ceuta als "schrecklich" bezeichnet. Laut Trump seien diese Bilder eine Warnung für die USA vor den Kongresswahlen am 3. November. Das sagte er in einem Telefoninterview mit seinem Haussender Fox News.

"Wenn die Demokraten an die Macht kommen, werden Sie kein sehr gutes Leben führen", fügte er hinzu. "Merken Sie sich dieses Bild", zitierte die Reporterin Jacqui Heinrich den Präsidenten auf dem Onlinedienst X. "Das werden wir in drei Jahren sein, wenn die falsche Seite an die Macht kommt."

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"Invasion des Westens"

Trumps Vizepräsident JD Vance veröffentlichte auf X Bilder von Migranten in Ceuta und schrieb von einer "Invasion des Westens". Für diese Entwicklung machte er eine "radikal linke" Politik verantwortlich.

Der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses, Stephen Miller, veröffentlichte ebenfalls ein Video aus Ceuta und schrieb dazu: "Die Demokraten werden zusehen, wie euer Zuhause von Eindringlingen niedergetrampelt und gestohlen wird – und sie werden sich darüber freuen."

"Schleusermafia"

Die Regierung von Trump fährt einen harten Kurs in der Migrationspolitik und hat die US-Grenzanlagen zu Mexiko massiv ausgebaut. Damit wirbt der Republikaner um Stimmen bei den Zwischenwahlen zum Kongress in rund drei Monaten. In den Umfragen liegt seine Partei hinter den Demokraten, denen Trump vorwirft, sie hätten Millionen Kriminelle ins Land geholt.

In Ceuta hatten innerhalb weniger Tage zehntausende Migranten aus Marokko die Grenze gestürmt. Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez sprach von einem "Angriff" auf die territoriale Integrität seines Landes und machte von der "Schleusermafia" verbreitete Gerüchte für den Ansturm verantwortlich.

Trump hatte den Nato-Partner Spanien zuletzt wiederholt für mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg kritisiert und dem Land mit Strafzöllen gedroht. Am 26. Juli verkündete Trump, dass Marokko eine im Jänner fertiggestellte Fernstraße zwischen Tiznit und Dakhla in der Westsahara nach ihm benannt habe.

Er sprach auf seinem Onlinedienst Truth Social von einer "großen Ehre" und dankte König Mohammed VI. Eine Bestätigung der marokkanischen Regierung dazu gibt es bisher nicht.

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