Uhren-Wahnsinn

Chaos bei Swatch-Verkaufsstart für "Royal Pop"

Lange Schlangen, Gedränge und geschlossene Läden: Der Verkaufsstart der Swatch-Sonderkollektion sorgte international für Chaos.
Newsdesk Heute
16.05.2026, 20:25
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Gedränge, Raufereien, kaputte Türen und spontan zugesperrte Geschäfte: Der Verkaufsstart der Sonderkollektion von Swatch-Uhren in Zusammenarbeit mit der Schweizer Nobelmarke Audemars Piguet hat am Samstag in New York und mehreren europäischen Städten für Chaos gesorgt. Weil die "Royal Pop"-Kollektion nur in ausgewählten Swatch-Geschäften verkauft wurde, haben sich vor den betroffenen Filialen riesige Warteschlangen gebildet.

Beim Swatch-Store am Times Square in New York hat es laut dem 44-jährigen John McIntosh, der mit der Nachrichtenagentur AFP gesprochen hat, "Geschubse und Gedränge in alle Richtungen" gegeben. "Das war wie ein Mosh-Pit." Er selbst hat sich schon am Mittwoch in die Schlange gestellt. Das Ziel von McIntosh und den meisten anderen: Die Uhren, die zwischen 400 und 420 Dollar kosten, zu kaufen und dann mit ordentlich Gewinn weiterzuverkaufen.

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Einige haben dafür sogar bis zu eine Woche vor dem Geschäft ausgeharrt. Auch in Deutschland war laut WDR der Andrang groß – vor allem in Düsseldorf und Köln. In Düsseldorf war die Schlange in der Früh schon mehr als 300 Meter lang, zwischendurch musste die Polizei eingreifen. In Köln war es ähnlich. Später hat es auf dem deutschen Instagram-Account von Swatch geheißen, "unter Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit" bleiben Geschäfte zu.

Bereits am Freitag warteten zahlreiche Interessierte vor dem Shop am Graben (großes Foto) und in der Kärntner Straße in Wien.
Leserreporter

Stimmung kippte in mehreren Städten

In Frankreich haben sich in mehreren Städten in der Nacht auf Samstag lange Schlangen gebildet. Es kam zu Spannungen, die Sicherheitskräfte hatten alle Hände voll zu tun. In einem Einkaufszentrum im Großraum Paris haben sich am Morgen rund 300 Leute auf den Swatch-Laden gestürzt, wo die "Royal Pop"-Uhren verkauft werden sollten. Die Menge wurde laut Berichten mit Tränengas auseinandergetrieben.

Die Sonderkollektion von Swatch-Uhren in Zusammenarbeit mit der Schweizer Nobelmarke Audemars Piguet.
REUTERS

Dabei wurden ein Metallrollladen und zwei Sicherheitstüren beschädigt, Polizisten und Security-Leute wurden angegriffen. Der Verkauf wurde ohne neuen Termin gestoppt. "Der Sicherheitsbedarf wurde von den Organisatoren unterschätzt", heißt es. Swatch selbst wollte gegenüber der AFP keine Stellung nehmen. Auf Instagram hat Swatch Frankreich erklärt, dass die Geschäfte unter anderem in Lyon, Deauville und Saint-Tropez am Samstag schlossen.

In Mailand hat es laut Medienberichten beim Aufsperren des Geschäfts in der Früh gleich eine Rauferei gegeben. Vor einem anderen Store in Mailand ist die Stimmung gekippt, als die Verkäufer gesagt haben, dass alle Uhren schon weg sind. Aus Angst um die "Sicherheit" von Kunden und Mitarbeitern hat Swatch auch in Großbritannien alle Läden in London, Liverpool, Manchester und weiteren Städten zugesperrt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 16.05.2026, 20:25
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