Aus für Geschwisterrabatt

City Camps der Stadt werden um ein Drittel teurer

Zigtausende Eltern müssen für die Ferienbetreuung ihrer Kinder ab 2026 tiefer in die Tasche greifen: Die City Camps kosten dann 80 statt 60 Euro.
Claus Kramsl
20.11.2025, 15:40
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Eltern, deren Kinder bereits einmal bei einem Feriencamp der Stadt dabei waren, haben nun ein E-Mail der Stadt im Posteingang. Der Inhalt wird wohl – auch angesichts der hohen Inflation und steigender Energiepreise – für wenig Freude sorgen: Die Bildung im Mittelpunkt GmbH informiert darin über eine "Preisanpassung" der Teilnahmebeträge. Diese gelte "ab den Winter City Camps 2026 und auch für alle nachfolgenden Feriencamps", ist zu lesen.

80 statt 60 Euro, kein Geschwisterrabatt

Konkret werden ab dem Semesterferien-Camp im Februar die Beiträge von 60 auf 80 Euro pro Woche (Montag bis Freitag) und Kind angehoben. Eine Vergünstigung für Mehrkinder-Familien wird es nicht mehr geben: "Der bisherige Geschwisterrabatt wird künftig nicht mehr angeboten", wird informiert. Gute Nachricht: "Mittagessen und Jause sind weiterhin inkludiert."

Und: Für Kinder "im Asylwerber:innenstatus und in der Mindestsicherung" bleibt die kostenlose Buchung bestehen.

Buchungsphase startet am 27. November

Die erste Buchungsphase für die Winter City Camps 2026, die von 2. bis 6. Februar 2026 an 32 Standorten angeboten werden, startet am 27. November. Sie ist Kindern in tagesschulischer Betreuung vorbehalten. Die zweite Buchungsphase für alle Wiener Schulkinder von 6 bis 12 Jahren beginnt dann am 11. Dezember.

Erhöhung auf Beschluss der Stadt

Weiters heißt es in dem E-Mail an die Eltern: "Die Preisanpassung erfolgt auf Grundlage einer Entscheidung der Stadt Wien, die als Auftraggeberin unseres Angebots fungiert. Hintergrund sind Budgetentwicklungen, die eine Neuberechnung der Beiträge erforderlich machen." Der von Stadtchef Michael Ludwig (SPÖ) verordnete Sparkurs – alle Ressorts sollen in Summe 500 Millionen Euro frei machen – wirkt sich nun also auch auf die Ferienbetreuung aus.

Abschließend heißt es in der Nachricht von Bildung im Mittelpunkt GmbH: "Uns ist bewusst, dass Veränderungen bei den Preisen Fragen aufwerfen können – gerade in Zeiten, in denen viele Familien ohnehin mit höheren Ausgaben konfrontiert sind. Umso mehr ist es uns ein Anliegen, offen zu informieren."

{title && {title} } ck, {title && {title} } Akt. 20.11.2025, 15:59, 20.11.2025, 15:40
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