Club-Besitzer macht Party in Wien und verhöhnt Polizei

Trotz Polizei-Einsatz feierte der Sperrstunden-Rebell weiter
Trotz Polizei-Einsatz feierte der Sperrstunden-Rebell weiterzVg
Ein Club-Besitzer feierte in Wien nach der Sperrstunde trotz Polizei-Einsatz weiter. In den sozialen Medien verhöhnte er auch noch die Exekutive.

Die Party-Szene in Wien ist seit rund zwei Wochen im Ausnahmezustand. Die neuen Party-Hotspots rund um die Wiener Innenstadt kommen seit dem nicht mehr aus den Schlagzeilen. So kam es in der Nacht auf Samstag zu Ausschreitungen am Karlsplatz mit der Polizei. Auch am Donaukanal gibt es Ärger mit den feiernden Jugendlichen – "Heute" berichtete. 

Party ging in Wiener Disco weiter

Nun sorgen Instagram-Stories eines Wiener Club-Besitzers für Aufsehen. Der Betreiber einer Discothek in der City bedankte sich auf dem sozialen Netzwerk bei seinen Gästen, die am Samstagabend "mitgespielt" haben. Gegen 22 Uhr kam es nämlich zu einem Polizei-Einsatz, bei dem die Sperrstunde hätte kontrolliert werden sollen.

Allerdings umging man offenbar die drohenden Konsequenzen, in dem man die Türen verschloss und so tat, als wären die Räumlichkeiten leer. Als die Beamten dann schließlich weg waren, dürfte die Party laut den Postings gegen 23.30 Uhr munter weiter gegangen sein. "Im Endeffekt ist nichts passiert, da der Club zum richtigen Zeitpunkt zu war. Danke an alle", postete der Besitzer am Sonntag auf Instagram. 

Sperrstunden-Rebellen gehen ein hohes Risiko ein, denn die Strafen können für Lokalbetreiber bis zu 30.000 Euro betragen. Aber auch jene Gäste, die nach 22 Uhr noch in den Lokalen sind, könnten unter Umständen 3.600 Euro blechen. 

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