Alarm in mehreren Regionen der USA: Das Umweltministerium von Pennsylvania (DEP) hat eine eindringliche Warnung wegen stark erhöhter Schadstoffbelastung ausgegeben. Besonders betroffen sind empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Asthma, Herzkrankheiten oder anderen Lungenerkrankungen.
Für gefährdete Gruppen kann die Luft rasch zum Gesundheitsrisiko werden. Schon kurze Aufenthalte im Freien können Husten, Kurzatmigkeit, Druck im Brustbereich oder Reizungen der Augen und des Rachens auslösen. Betroffene sollen daher körperliche Anstrengung im Freien unbedingt vermeiden.
Auslöser der schlechten Luftqualität sind erhöhte Feinstaubwerte, konkret sogenannte PM2,5-Partikel. Diese winzigen Schwebstoffe bleiben derzeit besonders lange in Bodennähe. Grund dafür ist eine Kombination aus schwachem Wind, Schneedecke und morgendlichen Temperaturinversionen.
Meteorologe David Martin vom Nationalen Wetterdienst erklärt das Phänomen: Bei einer Inversion liegt eine Schicht warmer Luft über kühlerer Luft am Boden. Dadurch können Rauch, Dunst und andere Schadstoffe nicht aufsteigen und verteilen sich kaum - sie stauen sich in der Atemluft.
Die Warnung dürfte noch länger aufrecht bleiben. Die Behörden raten dringend, sich regelmäßig über die aktuelle Lage zu informieren, Aktivitäten im Freien einzuschränken, Fenster geschlossen zu halten und Luftreiniger in Innenräumen zu verwenden.