David Affengruber leitete mit einem starken Kopfball Österreichs 3:1-Sieg gegen den Kosovo ein. Von Teamkollege und Freistoßschütze Romano Schmid gab es danach kurioserweise eine kleine Watschn. Nach dem Spiel klärte der Innenverteidiger auf, was es mit der Aktion auf sich hatte.
Affengruber köpfte aus rund elf Metern wuchtig ins lange Eck ein, unhaltbar für Kosovos Torhüter. Und ganz zur Freude von Romano Schmid – denn von dem gab es beim Jubel eine liebevolle Watschn. Weil sich der Mittelfeldspieler zuvor ärgerte, dass seine Freistöße zu selten verwertet werden.
Die Aufklärung über die kuriose Szene folgte von Affengruber nach dem Sieg. "Er hat schon im Training gesagt, er bringt die Bälle so gut. Irgendwann muss ich auch mal einen reinhauen. Heute hat es funktioniert", schmunzelte der österreichische Torschütze im "ORF"-Interview.
Auch ansonsten konnte Affengruber bei seinem ersten Startelfeinsatz im ÖFB-Team voll überzeugen. Der Innenverteidiger – der nach seinem Wechsel zum FC Fulham direkt zum Fanliebling wurde – schloss im Nationalteam direkt an seine starken Auftritte in der Premier League an, verteidigte mit Innenverteidiger-Partner Kevin Danso souverän und zeigte, dass er auch im offensiven Kopfballspiel über reichlich Qualität verfügt.