"Lieber von der Bank..."

ÖFB-Star wollte gegen Kosovo nicht in Startelf stehen

Sasa Kalajdzic steht gegen den Kosovo überraschend nicht in der Startformation – und das hat einen überraschenden Hintergrund.
Sport Heute
27.09.2026, 18:03
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Sasa Kalajdzic holte gegen Israel einen Elfmeter heraus und machte mit seinem Treffer zum 3:1 den Deckel drauf. Nach der Verletzung von Kapitän Michael Gregoritsch erwarteten deshalb einige Fans den Publikums-Liebling gegen den Kosovo in der Startformation. Doch der Stürmer fehlte in der ersten Elf – Teamchef Ralf Rangnick klärte vor dem Spiel auf und verwunderte mit einer überraschenden Begründung.

Denn wie der Deutsche verriet, war es nicht seine Entscheidung Kalajdzic auf die Bank zu setzen – sondern die Entscheidung des Stürmers selbst. "Das sind gar nicht so meine Gedanken, sondern ein Gespräch, das ich mit Sasa geführt habe", begann der Teamchef auf Nachfrage, wieso der Stürmer zunächst auf der Bank Platz nimmt.

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"Lieber von der Bank..."

Dann führte er aus: "Bei dem Gespräch hat er zum Ausdruck gebracht, dass es ihm lieber wäre, von der Bank zu kommen. Er hat bisher im Verein seit seiner Rückkehr zum LASK nie länger als 30 Minuten gespielt."

Als Fußballer lieber auf der Bank zu sitzen als in der Startelf zu stehen, zählt zu den absoluten Seltenheiten im Profisport. Doch Rangnick akzeptiert und versteht die Entscheidung seines Schützlings.

"Wenn man seine Krankengeschichte kennt, habe ich dafür absolutes Verständnis. Da möchte ich auch nicht das Risiko eingehen, dass er sich erneut verletzt, womöglich noch am Knie. Deswegen wird er heute im Laufe des Spiels reinkommen", erläutert Rangnick seinen Plan mit dem Stürmer.

Kalajdzic wechselt erst spät im Transfer-Sommer zurück zum LASK und befindet sich deshalb noch nicht bei 100 Prozent. Wie Rangnick erwähnte, kam der Stürmer in der Saison bislang nur als Joker zum Einsatz.

Kalajdzic vom Verletzungsteufel gejagt

Kalajdzic wurde in seiner Karriere schon einige Male vom Verletzungsteufel heimgesucht. Bereits drei Kreuzbandrisse hat sich der Stürmer zugezogen. Zuletzt im Februar 2024, während seiner Leihe zu Eintracht Frankfurt. Dies kostete ihn die Teilnahme an der Europameisterschaft 2024 – insgesamt fiel der Stürmer 437 Tage aus.

Anstelle des Zwei-Meter-Manns startet ÖFB-Rückkehrer Junior Adamu. Der Angreifer legte nach seiner unglücklichen Leihe zu Celtic Glasgow und seinem Wechsel zu Schalke mit dem Traditionsklub einen starken Saisonstart hin und zählte zu einem der wichtigsten Spieler.

red,Akt. 27.09.2026, 18:07, 27.09.2026, 18:03
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