Weihnachtszeit ist Lebkuchenzeit – und die Supermärkte sind schon seit Wochen voll damit. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) wollte jetzt wissen, welche Schoko-Lebkuchen am besten schmeckt. Das ließ man im Rahmen des Testformats "Taste:Check" 65 Personen zehn verschiedene Schoko-Lebkuchen verkosten – überzogen mit Milch- oder Zartbitterschokolade. Niemand wusste, welche Marke hinter welcher Nummer steckt.
Bewertet wurden Aussehen, Geruch, Konsistenz, Geschmack – allgemein und der nach Lebkuchengewürzen – sowie der Schokoladeanteil. Wasser und Apfelspalten halfen, die Geschmacksknospen zwischen den Kostproben wieder auf null zu stellen.
Schlussendlich konnte ein veganes Produkt vom Diskonter mit dunkler Schokolade überzeugen: Klare Testsieger sind die "Schoko-Lebkuchen Herzen Sterne Brezeln Zartbitter" von Favorina mit 73 von 100 Punkten. 83 Prozent der Verkostenden gaben an, sie würden das vegane Produkt kaufen. Der Lebkuchen ist bei Lidl in 500 Gramm-Kartons erhältlich. Damit setzt sich ein vergleichsweise günstiges, veganes Produkt gegen die Konkurrenz durch.
Neben dem Testsieger konnten zwei weitere Lebkuchen überzeugen:
Der Douceur "Mini Lebkuchen" ist der einzige, der bei allen Verkostungskriterien ein "gut" erreichte. Ihn wollen – wie auch Pirkers Lebkuchen – 58 Prozent der Teilnehmer aufs Kassenband legen. Der Lebkuchen von Pirker sticht zusätzlich als traditionellster hervor: Er ist der Einzige, der tatsächlich noch Roggenmehl und Honig enthält – so, wie das österreichische Lebensmittelbuch "Lebkuchen" beschreibt.
So gut Lebkuchen jedoch auch schmecken mag, aus gesundheitlicher Sicht ist Zurückhaltung angesagt: Die kleineren "Mini"-Schokolade-Lebkuchen dieser Verkostung liefern etwa 40 bis 50 kcal pro Stück, die Großen etwa 110 bis 120 kcal.
Der Nutri-Score aller Testprodukte liegt im Bereich D oder E.