Auch wenn es tatsächlich Exemplare gibt, die mit der weißen Pracht, die gerade wie blöd in allen Ecken Österreichs vom Himmel rieselt, nichts anzufangen wissen, haben die meisten Hunde irrsinnig Spaß an Schnee. Vor allem, wenn es sich um den ersten Schnee handelt und man richtig die Verzückung in den Hundeaugen sehen kann, wenn sie die ersten Spuren im Garten hinterlassen dürfen. Doch warum ist das eigentlich so?
Tatsächlich ist der Grund für die Liebe zum Schnee ebenfalls in den Hundegenen tief verankert. Wölfe feiern den Winter nämlich immer als erfolgreiche Jagdsaison, da Schnee die Gerüche intensiviert, das Beutetier plötzlich Spuren hinterlässt und größtenteils schlechter getarnt ist als noch im Herbst.
Hier nur in Maßen:
Man sollte seinen Hund nur bedingt und in kleinen Mengen Schnee fressen lassen. Auch wenn es für viele Hunde ganz toll zu sein scheint, wenn der Schnee auf der Zunge schmilzt, können sie sich erkälten und Husten, eine Mandelentzündung oder im schlimmsten Fall sogar eine Schneegastritis bekommen.
Auch wenn man jetzt keine relevante Jagdhunderasse zu Hause hat, sind die Instinkte im Schnee also doppelt geschärft und das Spurenlesen viel verlockender.
Achtung: Einige Rassen brauchen tatsächlich im Schnee gute Funktionsmäntel, mit denen sie nicht frieren:
Forscher haben aber noch eine weitere Theorie für unsere Schneeliebhaber aufgestellt. Wie auch bei Kindern sei es nämlich von maßgeblicher Bedeutung, wo der Hund zu Hause ist und wie oft es dort schneit. Schlittenhunde der Arktis zum Beispiel haben überhaupt keine besondere Beziehung zum Schnee, denn dort sind sie schließlich tagtäglich damit konfrontiert. Man könnte also sagen – je seltener, desto aufregender für deinen Hund.