Eine Detektei, die unter anderem bei Verdacht auf Ehebruch, Versicherungs- und Wirtschaftsbetrug ermittelt, ist insolvent. Über das Vermögen der Berufsdetektei und Sicherheitsdienst MARENT e. U. von Inhaber Uwe Marent wurde am 28. September ein Konkursverfahren eröffnet.
Das Unternehmen ist im Sicherheitsgewerbe tätig und bietet neben klassischen Detektivarbeiten auch Begleit- und Personenschutz an. Dieser richtet sich laut eigener Webseite unter anderem an Personen aus Wirtschaft und Politik sowie an Menschen, gegen die Drohungen vorliegen.
Das Angebot der Detektei geht noch weiter. Für Betriebe werden Sicherheitskonzepte unter anderem zu Falschgeld, Kreditkartenbetrug und Dokumentenmissbrauch sowie zum Verhalten bei Krisen- oder Bombendrohungen angeboten.
Für den Personenschutz verweist das Unternehmen auf speziell ausgebildete Mitarbeiter. Genannt werden unter anderem Kenntnisse in Schieß- und Kampfsporttechniken, Einsatztaktik, Erster Hilfe sowie ABC- und Sprengstoffkunde.
Nun beschäftigt sich das Landesgericht Feldkirch mit der finanziellen Situation des Unternehmens. Die Eröffnung des Konkursverfahrens erfolgte laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) auf Antrag eines Gläubigers.
Warum die Detektei in die Insolvenz geriet und wie es um ihr Vermögen steht, ist derzeit noch nicht geklärt. Diese Fragen sollen erst im Zuge des Insolvenzverfahrens untersucht werden.
Ob das Unternehmen weitergeführt werden soll, steht ebenfalls noch nicht fest. Offen ist zudem, ob eine Entschuldung über einen Sanierungsplan angestrebt wird.
Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Mag. Stefan Aberer bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 2. November 2026 anmelden. Die Prüfungstagsatzung ist für den 16. November angesetzt.