Aufregung im Bezirk Wolfsberg! Nachdem Nachbarn die Polizei alarmiert hatten, entdeckten die Einsatzkräfte am Montag schreckliches in einem Wohnhaus. Bereits als die Beamten vor Ort eintrafen, stieg ihnen ein beißender Geruch in die Nase.
Wie der "ORF Kärnten" berichtet, habe man völlig verschmutzte Räume mit mehreren Tieren vorgefunden. Manche von ihnen hätten sich in einem kritischen Zustand befunden. Zu ihnen zählten bis auf die Knochen abgemagerte Hunde, die draußen herumliefen.
Im Haus wurde es dann nicht besser: Laut dem Bericht habe es massive hygienische Mängel gegeben. In diesen mussten neben den Hunden auch Katzen leben. Im Keller stießen die Ermittler schlussendlich auch noch auf zwölf Reptilien – unter anderem Schlangen.
In weiterer Folge seien die Tiere in für sie spezialisierte Tierheime gebracht worden. Die beiden Besitzer der Hunde, Katzen und Reptilien sollen sich gegenüber den Beamten kooperativ gezeigt haben. Sie wurden dennoch angezeigt.
Es ist diese Woche schon der zweite Vorfall von Tierquälerei in Kärnten. Wie "Heute" berichtete, wurden aus einem Haus in Klagenfurt-Land 39 Rassehunde gerettet. Auch sie seien extrem verwahrlost gewesen.
Die Züchter der Australian Shepherds mussten sich auf mehrere Anzeigen gefasst machen. Auch in diesem Fall wurden die Hunde in mehreren Tierheimen untergebracht.