Ein großangelegter Tierschutzeinsatz in Ungarn sorgte Ende 2024 europaweit nicht nur bei Tierfreunden für Entsetzen: Mehr als 300 Hunde mussten aus mehreren, sogenannten "Horrorhöfen" befreit werden. Drei davon wurden in die Obhut von Tierschutz Austria in Vösendorf übergeben, um ihre schreckliche Vergangenheit vergessen zu können. "Finn" hat es geschafft und lebt in einem neuen Zuhause, ein gar fürstliches Hundeleben.
„Diese Hunde tragen schwere Erfahrungen in sich – aber sie sind keine verlorenen Seelen. Mit Zeit, Geduld und Verantwortung können aus traumatisierten Tieren wieder vertrauensvolle Begleiter werden“Stephan ScheidlTierheimleiter, Vösendorf
Das Leben der knapp 300 Seelen war eine einzige Qual: eingesperrt in dunklen, verdreckten Verschlägen, ohne medizinische Versorgung, vielfach unterernährt und schwer traumatisiert überlebten einige dieses Dasein erst gar nicht.
"Finn" steht sinnbildlich für die vielen, geschundenen Hunde, die noch am Anfang ihrer Reise in ein normales und glückliches Leben stehen. Seine Leidensgenossen "Shrimpy" und "Navin" warten noch auf ihr "Happy End" - sollen aber unbedingt die gleichen Startbedingungen wie "Finn" bekommen. Die Geschichte verdeutlicht auch, dass ein Leben oft erst mit der Rettung beginnt.
Als "Finn" im Tierheim ankam, war er stark verängstigt, unsicher und kaum an menschlichen Kontakt gewöhnt. Nur mit Geduld, Ruhe und Zuwendung konnte er lernen, dass Menschen nicht zwangsläufig eine böse Bedrohung sein müssen.
Heute ist der blonde Rüde angekommen: In seinem eigenen Zuhause, mit Vertrauen, Lebensfreude und einem echten Happy End. Seine Geschichte zeigt, was möglich ist, wenn Tieren nach schwerster Gewalt eine zweite Chance gegeben wird.