Tierischer Katzennotfall

"Unnötig" - Katze springt Tod von der Schippe

Bei der trächtigen Katze "Meera" war es "kurz vor knapp" als sie bei Tierschutz Austria operiert wurde. Ihre ungeborenen Babys sind tot.
03.02.2026, 12:12
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Mit nicht einmal zwei Jahren ist das zarte Katzenmädchen "Meera" dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen, als sie mit einer akuten Gebärmutter-Blutung in die Obhut von Tierschutz Austria nach Vösendorf gekommen war. Die Besitzer konnten sich die notwendigen Operations-Kosten der - zu diesem Zeitpunkt - trächtigen Katze nicht leisten und waren sogar bereit, die junge Katze einschläfern zu lassen.

„Das ist ein Schicksal, das wir leider viel zu oft erleben: Tiere, die medizinisch behandelbar wären, sollen eingeschläfert werden, weil die finanziellen Mittel fehlen. Das können und wollen wir nicht akzeptieren“
Stephan ScheidlTierheimleiter, Vösendorf

In letzter Sekunde

Nur dank einer intensivmedizinischen Bluttransfusion konnte "Meeras" Kreislauf für die Notoperation stabilisiert werden, wo man das ganze Ausmaß der sogenannten "Torsio Uteri" (einer hochgefährlichen Drehung der Gebärmutter) feststellen musste. Die ungeborenen Kitten überlebten den komplizierten, chirurgischen Eingriff leider nicht, aber die nun kastrierte "Meera" ist auf dem Weg zurück ins Leben.

„Dass Meera diese dramatische Situation überlebt hat, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis schneller Hilfe, medizinischer Expertise – und der Blutspende einer anderen Katze. Sie ist eine stille Heldin dieser Geschichte“

Gesunde und geimpfte (Wohnungs-)Katzen zwischen ein und acht Jahren und mit mindestens drei Kilogramm Körpergewicht können bis zu viermal pro Jahr Blutspenden, um Artgenossen zu retten.

Sobald Meera stabil genug ist, wird sie ins Tierschutzhaus Vösendorf übersiedeln, wo sie weiter versorgt und behutsam aufgepäppelt wird. Erst nach vollständiger Genesung kann an ein neues, sicheres Zuhause gedacht werden.

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"Völlig unnötig"

Man hätte "Meera" dieses ganze Leid einfach durch eine - gesetzlich vorgeschriebene - Kastration ersparen können, doch viele Katzenhalter sehen sich hier bedauerlicherweise immer noch nicht in der Pflicht, die Überpopulation und unkontrollierte Vermehrung von Freigängern ernstzunehmen.

{title && {title} } tine,red, {title && {title} } 03.02.2026, 12:12
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