Die Eiseskälte hat New York City weiterhin fest im Griff. Letzte Woche fielen die Temperaturen so tief, dass es selbst den Bewohnern des Long Island Aquariums zu viel wurde. 20 südafrikanische Pinguine mussten in ihr klimatisiertes Innengehege gebracht werden.
Gewusst?
Wenn man nach New York City reisen möchte, sollte man den Jänner besser aussparen, da er als der kälteste Monat in der "Stadt die niemals schläft" gilt.
Am Sonntag fiel das Thermometer auf -18 Grad Celsius, und die Mitarbeiter des Aquariums erklärten, dass diese Vogelart wesentlich weniger robust auf Kälte reagiert. Sinken also die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, kommen die lustigen Frackträger nach drinnen.
Im Innengehege ist es auch viel gemütlicher und genügend Beschäftigungsmöglichkeiten werden auch zur Verfügung gestellt. Die Tierpfleger müssen aber generell der tierischen Langeweile kreativ entgegensteuern, denn die immense Kälte soll zumindest noch die ganze restliche Woche anhalten.
Der Brillenpinguin ist weltweit streng geschützt, da ihre Population durch Lebensraumverlust und zu wenig Futter (Sardinen und Sardellen) aufgrund der industriellen Fischerei schrumpft und schrumpft. Die häufigste Todesursache ist schrecklicher Hunger, weil die Tiere sogar während der Mauser auf Fischjagd gehen müssen und ohne Haarkleid viel leichtere Beute für Haie und Robben werden.