An Grenze gestoppt

Deutschland schickt Migranten nach Österreich zurück

Grenz-Wirbel in Vorarlberg: Mehrere Migranten ohne gültige Papiere wollten nach Deutschland gelangen. Sie wurden abgewiesen.
Newsdesk Heute
08.10.2026, 17:21
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Zuletzt wurde erst eine türkische Familie beim Grenzübergang Hörbranz von der Lindauer Bundespolizei gestoppt und wieder in ihre Heimat abgeschoben. Nun wollten am Mittwoch und Donnerstag wieder Migranten ohne gültigen Aufenthaltstitel über Österreich nach Deutschland gelangen, wie "vol.at" berichtet.

So wurde in den Mittwochnachtstunden eine fünfköpfige afghanische Familie in einem Fernbus, der aus Mailand kam, aufgegriffen. Bei ihnen handelte es sich um einen Familienvater (40) seine 35-jährige Frau und drei Kinder im Alter von 6, 8 und 11 Jahren.

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Afghanische Familie aufgehalten

Laut den Ermittlern wären sie nach Italien geschleust worden. Zudem hatte der Vater einen gefälschten afghanischen Ausweis dabei. Eine Anzeige sowie die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 900 Euro waren die Konsequenzen. Danach wurde die Familie nach Österreich zurückgewiesen. Die Afghanen waren jedoch nicht die einzigen Personen in dem Fernbus ohne einen gültigen Aufenthaltstitel.

So wurde auch ein 49-Jähriger aus Sri Lanka aufgegriffen. Er hatte einen Reisepass und einen rumänischen Aufenthaltstitel, der seit April als ungültig erklärt wurde, dabei. Zudem sei der Mann in Rumänien zur Fahndung ausgeschrieben worden. Noch am Donnerstag soll er Deutschland von München aus in Richtung seiner Heimat verlassen.

Weitere Migranten abgewiesen

In einem weiteren Fernbus aus Rom wurden drei Kosovaren – 37, 37 und 30 Jahre alt – aufgegriffen. Einer der 37-Jährigen hatte einen abgelaufenen italienischen Aufenthaltstitel. Der 30-Jährige hatte einen ungültigen deutschen Aufenthaltstitel dabei. Der dritte Kosovare gab an, dass er nur drei Tage in Deutschland bleiben wolle. Dennoch wurde er wie die beiden anderen angezeigt und zurückgewiesen.

In dem Bus befand sich auch ein Iraker (49), der bereits einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland angestrebt hatte und über italienische Flüchtlingsdokumente verfügte. Auch er wurde wieder nach Österreich zurückgewiesen. Zudem musste auch ein Autolenker aus Kirgistan (25) wieder zurück nach Österreich.

Des Weiteren wurde in einem Zug von Schruns nach Lindau ein 34-jähriger Iraner, der nur eine österreichische Gesundheitskarte vorweisen konnte, aufgehalten. Er erhielt ebenfalls eine Anzeige und wurde nach Österreich zurückgeschickt.

red,Akt. 08.10.2026, 17:25, 08.10.2026, 17:21
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