Trotz starker Knie-Schmerzen

Michael schaffte Ultra-Marathon – 100 Km durch Sahara

Kilometerweit nur Wüste und Sand – bei seinem ersten Ultra-Marathon lief Michael Trunk durch die Sahara und stellte sich allen Herausforderungen.
Österreich Heute
08.10.2026, 06:15
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Unfassbare Leistung: 100 Kilometer laufen bei 33 Grad. Michael Trunk aus Dornbirn schaffte den offiziellen Ultra-Marathon in der Sahara-Wüste trotz extremen Knie-Schmerzen.

Schmerzen nach 20 Kilometern

Ganze 100 Kilometer joggte der 28-Jährige durch eine der größten Wüsten der Welt. Bei seinem ersten richtigen "Ultra-Marathon" (Anm.: jede Distanz, die über 42 Kilometer hinausgeht) gelangte der Lauf-Fan an seine Grenzen: "Besonders die Hitze und das Einteilen des Wassers und der Verpflegung waren Herausforderungen", erinnert er sich im Gespräch mit "Heute".

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Anfangs lief alles nach Plan, doch bei Kilometer 20 begann das rechte Knie zu schmerzen. "Eigentlich hatte ich damit nie Probleme", erzählt Michael. Doch diesmal gingen die Schmerzen nicht mehr weg. Aufgeben war trotzdem keine Option. Der Vorarlberger hatte sich vorgenommen, das Rennen zu Ende zu bringen – dafür wurden im Laufe des Rennens auch immer wieder Gehpausen nötig.

Sieben Monate Vorbereitung

Damit der Körper eine solche Belastung überhaupt aushält, hatte Michael sich sieben Monate vorbereitet. Im Training war er bereits bis zu 50 Kilometer gelaufen. "Wichtig ist vor allem, dass man über die Trainingswoche hinweg viele Kilometer sammelt und sich die Beine daran gewöhnen, gleich am nächsten Tag wieder zu laufen."

Auch der Magen müsse trainiert werden, um sich an die häufig verwendeten "Kohlenhydrat-Gels" zu gewöhnen. Insgesamt trainierte der Läufer rund sieben Monate. Der heiße Sommer kam ihm dabei mehr als zugute, um sich an die Temperaturen der Sahara zu gewöhnen.

"Auf jeden Fall stolz"

Am Ende hat sich das Training ausgezahlt: Nach 15 Stunden überquerte Michael die Ziellinie. "Obwohl ich eigentlich maximal 13 Stunden brauchen wollte, bin ich sehr stolz." Die Gehpausen wegen des Knies kosteten den Vorarlberger einiges an Zeit, doch "am Ziel kamen dann alle Emotionen hoch", lacht er zufrieden.

red,08.10.2026, 06:15