Mit nur 20 Minuten Training pro Woche zur Wunschfigur: Mit diesem Konzept wirbt das EMS Studio impuls in Feldkirch (Vorarlberg) um Kunden. Doch jetzt gibt es schlechte Nachrichten für den Betreiber des Fitnessstudios. Über das Vermögen von Inhaber Alparslan Altindas wurde ein Konkursverfahren eröffnet.
Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) bekannt gibt, hat das Landesgericht Feldkirch am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, das entsprechende Verfahren eingeleitet.
Das Fitnessstudio setzt auf sogenanntes EMS-Training, bei dem die Muskeln durch elektrische Impulse stimuliert werden. Der Betreiber bezeichnet sich selbst als Experten auf diesem Gebiet.
Das Studio stellt ein besonders zeitsparendes Training in Aussicht. Demnach sollen bereits 20 Minuten pro Woche ausreichen, um Ziele zu erreichen, für die sonst 90 Minuten Training notwendig wären. Geworben wird mit Muskelaufbau, Gewichtsreduktion und einer Stärkung des Rückens.
Warum der Betreiber nun in die Insolvenz geschlittert ist, steht derzeit noch nicht fest. Der Alpenländische Kreditorenverband: "Die Insolvenzursachen sowie die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen im Zuge des Verfahrens erst überprüft werden."
Auch über die Höhe der Schulden und die Zahl der betroffenen Gläubiger liegen derzeit keine Angaben vor.
Ob es für den Betreiber einen wirtschaftlichen Neustart geben könnte, ist ebenfalls offen. Ein entsprechender Antrag liegt derzeit jedenfalls nicht vor. Der AKV hält fest: "Derzeit wurde kein Antrag auf Sanierung eingebracht."
Ob und in welcher Form der Trainingsbetrieb im EMS Studio impuls weiterläuft, geht aus den bisher vorliegenden Informationen nicht hervor.