Glätteisen gehören seit über 100 Jahren ins Bad – aber klassische Heizplatten gehen oft auf 200 Grad und mehr. Das Problem: Ab einer gewissen Temperatur kann Keratin in der Haarfaser Schaden nehmen, Ergebnis sind Spliss, Haarbruch, weniger Glanz.
Deswegen hat Beauty-Konzern L’Oréal sich dies auch auf seine Fahnen geschrieben, um eine neue Art des Stylings zu ermöglichen und geht jetzt einen neuen Weg: über Licht.
Genau hier setzt der neue "Light Straight + Multi-Styler" an: Er arbeitet laut L’Oréal mit patentierter Infrarot-Technologie und Glasplatten – und soll dabei nie über 160 Grad Celsius gehen. Trotzdem verspricht der Konzern "Premium-Ergebnis": In instrumentellen Tests sei das Gerät dreimal schneller und mache das Haar doppelt so glatt wie führende Premium-Styler.
Der Clou ist Nahinfrarot-Licht, das tiefer in die Haarfaser eindringen soll. Damit sollen interne Wasserstoffbrücken beeinflusst werden. Das sind jene Strukturen, die Form und Textur mitbestimmen. L’Oréal verkauft das als Schritt "von Korrektur zu Prävention", damit sich die Haare in Zukunft nicht gleich beim Styling verabschieden.
Das Ding soll nicht nur glätten, sondern auch Locken drehen – und dabei "mitdenken". Im Inneren sitzen Sensoren, dazu Algorithmen und maschinelles Lernen, die sich an die Handbewegungen anpassen sollen.
Und das ist bei Weitem noch nicht alles!
Zweite Neuheit: eine ultradünne, flexible LED-Gesichtsmaske, die aktuell noch ein Prototyp ist. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit iSmart, einem Spezialisten für LED-Geräte. Das Konzept ist eine 10-Minuten-Anwendung. Wie der Beauty-Hersteller meint, würden Tests zeigen, dass die sichtbaren Zeichen der Hautalterung (feine Linien, "Sagging", ungleichmäßiger Teint) gemindert werden.
Wann die Maske auf den Markt kommen soll, wurde noch nicht veröffentlicht.