Nike als Nutznießer

Neuer Hype – plötzlich wollen alle Maduros Jogginganzug

Das Bild von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro, mit Augenbinde und in einem grauen Nike-Trainingsanzug, sorgt weltweit für Aufsehen.
05.01.2026, 09:26
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Die Amerikaner haben den Druck auf Venezuela seit September stetig erhöht. Zuerst gingen sie gegen mutmaßliche Drogenschmugglerboote vor, später stoppten sie sogar Tanker mit venezolanischem Erdöl. Jetzt ist es US-Spezialkräften gelungen, den langjährigen Präsidenten Nicolás Maduro bei einer nächtlichen Aktion festzunehmen und direkt in die Vereinigten Staaten zu bringen – "Heute" hat berichtet.

Die Regierung in Caracas wirft den USA jetzt vor, sich die strategischen Ressourcen Venezuelas – vor allem Erdöl und Mineralien – unter den Nagel reißen zu wollen. Es wird erwartet, dass US-Rohstofffirmen von der neuen Lage profitieren.

Nike-Anzug als Verkaufsschlager?

Doch was den Leuten zuerst ins Auge springt, ist weniger die Politik als das Bild von Maduro im Nike-Trainingsanzug.

In den sozialen Medien kursiert bereits der Spott, nicht die Ölkonzerne, sondern Nike sei der große Gewinner der Aktion – der Run auf genau dieses Modell habe schon begonnen.

Auf Plattformen wie X und TikTok tauchten im Nu Fotomontagen, Memes und Sprüche auf. "Just Did It", schrieb etwa jemand und spielte damit auf den bekannten Nike-Slogan "Just Do It" an.

US-Ölkonzerne stehen in den Startlöchern

In den vergangenen Monaten hatte US-Präsident Donald Trump der venezolanischen Regierung immer wieder vorgeworfen, den Drogenschmuggel in die USA aktiv zu fördern und so die Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung zu gefährden.

Caracas wiederum behauptet, es gehe den USA in Wahrheit nur um die riesigen Erdölvorkommen.

Nach der Festnahme Maduros kündigte Trump jedenfalls an, dass US-Energiekonzerne schon bald in Venezuela aktiv werden sollen.

Ziel sei es, "anfangen, Geld für das Land zu machen". Die Unternehmen würden "Milliarden Dollar" investieren, die Infrastruktur wieder aufbauen und das Ölgeschäft neu ankurbeln, so der Präsident.

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