Tierisch kritisiert

Die erste Tierklappe hat Vor- und Nachteile

Das Prinzip einer Babyklappe ist völlig klar, doch in der Schweiz gibt es nun die erste "Tierklappe" für Kaninchen und Nagetiere.
07.11.2025, 07:03
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In der Schweiz testet man gerade die erste "Tierklappe", die überforderten Haltern anonym erlauben soll, ihre Kaninchen oder anderen Nagetiere unbürokratisch abzugeben. Tierschützer sehen in der auffälligen Holzbox eher an ein Problem, als eine Hilfe für ungewollte Tiere.

Erfahrung aus Deutschland

Im Jahr 2021 wurden bereits "Tierabgabeboxen" vor einem Tierheim aufgestellt, um zu verhindern, dass Haustiere ausgesetzt werden. Dachte man zumindest, doch aus ganz Deutschland kamen dann auch Katzen und Hunde nach Niedersachsen und wurden in die teilweise viel zu kleinen Boxen gequetscht. Da der gewünschte Erfolg also ausblieb und die Boxen eher missbräuchlich Verwendung fand, verwarf man dieses Projekt nach einem Jahr wieder.

Pure Verzweiflung?

Die Gründerin der "Tierklappe" in der Schweiz denkt zurzeit nur an die positiven Aspekte der speziellen Box mit Ventilator und Kamera, denn wenn ein Halter aus Scham oder Erklärungsnot sein Tier nicht ins Tierheim bringen möchte, hat er so zumindest eine Alternative zum gefährlichen Aussetzen in der Natur.

Wird ein Kleintier in die Box gesetzt, werden Tierschützer sofort informiert und holen das Kaninchen, oder Meerschweinchen innerhalb von 60 Minuten ab. Vielleicht gut. Vielleicht aber auch zu leicht, denn es sollte vielleicht gar nicht so einfach sein, sein Haustier anonym loszuwerden. Was meinst du?

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