Studie zeigt

Diese Menge Kaffee kann sogar Stress reduzieren

Kaffee gilt als klassischer Wachmacher – doch eine neue Studie zeigt: In der richtigen Menge kann er sogar Stress reduzieren.
Heute Life
30.03.2026, 12:21
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Kaffee gilt für viele als unverzichtbarer Wachmacher im Alltag. Doch während er oft mit Nervosität, innerer Unruhe und Stress in Verbindung gebracht wird, zeigt eine neue Studie: In der richtigen Menge kann Kaffee sogar das Gegenteil bewirken.

Eine großangelegte Untersuchung der Fudan-Universität hat über 460.000 Menschen mehr als 13 Jahre lang begleitet. Ziel war es, herauszufinden, wie sich Kaffeekonsum auf das Risiko für Angstzustände und Depressionen auswirkt.
Das Ergebnis überrascht: Menschen, die täglich 2 bis 3 Tassen Kaffee trinken, haben ein geringeres Risiko für psychische Belastungen.

Die richtige Menge macht den Unterschied

Die Studie zeigt klar: Es kommt auf die Dosis an. Menschen, die täglich 2 bis 3 Tassen trinken, haben ein geringeres Risiko, an Stimmungs- und Stressstörungen zu erkranken. Trinkt man weniger, lässt die schützende Wirkung nach. Trinkt man mehr, etwa 5 bis 6 Tassen oder vielleicht sogar noch mehr, steigt das Risiko wieder an.
Kaffee ist also kein Wundermittel – sondern wirkt je nach Menge unterschiedlich.

Nicht nur das Koffein zählt

Besonders spannend: Die positiven Effekte zeigten sich auch bei koffeinfreiem Kaffee.
Das bedeutet: Nicht nur Koffein spielt eine Rolle, sondern auch andere Inhaltsstoffe. Kaffee enthält zahlreiche bioaktive Verbindungen, die entzündungshemmend wirken, die Stimmung beeinflussen können und die Gehirnfunktion unterstützen.

Viele Faktoren berücksichtigt

Die Forscher bezogen zahlreiche Einflussfaktoren mit ein, darunter:

  • Alter
  • Bewegung
  • Bildungsstand
  • Vorerkrankungen
  • genetische Unterschiede

Trotzdem blieb das Ergebnis stabil: Moderater Kaffeekonsum war durchgehend mit besserer psychischer Gesundheit verbunden.

Kein Wundermittel

Wichtig: Die Studie zeigt keinen direkten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang.
Heißt: Kaffee schützt nicht automatisch vor Depressionen – aber es gibt Hinweise, dass er eine positive Rolle spielen könnte.

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