Europas geheime Küsten

Diese Strände sind noch echte Geheimtipps

Türkisblaues Wasser, wilde Buchten und kaum Massentourismus: Diese zehn Küstenziele zeigen Europas schönste unbekannte Seiten.
Heute Life
11.08.2026, 19:25
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Mallorca, Lignano, Dubrovnik – im Sommer sind Europas Küsten oft hoffnungslos überlaufen. Handtuch an Handtuch, volle Strandbars und kaum noch Platz für einen ruhigen Moment. Doch wer im Urlaub lieber Meeresrauschen statt Menschenmassen hört, muss nicht bis ans andere Ende der Welt fliegen.

Doch wer bereit ist, abseits der bekannten Urlaubskulissen zu suchen, entdeckt eine ganz andere Seite des Kontinents: versteckte Buchten, einsame Strände und Küstenorte, die noch deutlich entspannter sind.

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Der Reiseführer "The Most Underrated Places in Europe" von Rough Guides stellt insgesamt 97 solcher Küstenziele vor. Wir haben zehn Orte herausgepickt, die Lust auf den nächsten Sommerurlaub machen - und stellen fünf genauer vor.

1. Åland: Finnlands Insel-Geheimnis

6.700 Inseln, weiße Sandstrände und viel Ruhe: Das autonome, überwiegend schwedischsprachige Åland vor der finnischen Küste ist ein Paradies für alle, die dem Trubel entkommen wollen.

Zwischen Apfelplantagen und Schären stehen Radfahren, Kajakfahren, Segeln und Wandern auf dem Programm. Mutige können klettern oder im Winter sogar auf dem Eis skaten. In der Hauptstadt Mariehamn warten Holzhäuser aus der Jahrhundertwende, Museen und ein maritimes Viertel. Weiter nördlich lockt Schloss Kastelholm.

2. Cabo de Gata: Spaniens wilde Seite

Wer Spanien mit überfüllten Stränden und Bettenburgen verbindet, sollte Cabo de Gata-Níjar kennenlernen.

Der Naturpark bei Almería ist weit von der Costa del Sol entfernt. Vulkangestein, versteckte Buchten und Korallenriffe prägen die Landschaft. Kleine Küstenorte bieten zudem vergleichsweise günstige Unterkünfte.

3. Comporta: Portugals lässiges Küstenparadies

Südlich von Lissabon liegt Comporta am Mündungsgebiet des Sado. Kiefernwälder, Dünen, kilometerlange Sandstrände und Reisfelder bestimmen das Bild. Der Ort ist längst kein völliger Geheimtipp mehr. Trotzdem haben strenge Bauvorschriften verhindert, dass die Landschaft von Hotelanlagen überrollt wird.

Dazu kommen schicke Geschäfte und Restaurants – ideal für alle, die Natur und ein wenig Luxus verbinden möchten.

4. Kurische Nehrung: Dünen bis zum Horizont

Zwischen Ostsee und Kurischem Haff zieht sich ein schmaler Landstreifen mit riesigen Sanddünen und dichten Wäldern. Auf der Kurischen Nehrung kann man die 52 Meter hohe Parnidis-Düne erklimmen, nach Bernstein suchen oder mit etwas Glück Robben beobachten.

Im litauischen Fischerdorf Nida warten zudem Fischgerichte und traditionelle Küche. Einziger Wermutstropfen: Die Nehrung reicht auch nach Russland.

5. Fischland-Darß-Zingst: Deutschlands ruhige Ostsee

Breite Sandstrände, Moore, Wälder und frische Ostseeluft machen die Halbinsel im Nordosten Deutschlands zum idealen Ziel für Aktivurlauber.

Besonders rund um Westrand Beach lässt es sich kilometerweit spazieren oder radeln. Im Frühjahr und Herbst werden die Feuchtgebiete zum Treffpunkt für Zehntausende Kraniche. Im Künstlerort Ahrenshoop sorgen Galerien und Ateliers für kulturelle Abwechslung.

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