Für viele Versicherte der BVAEB wird der Arztbesuch ab 1. Juni teurer: Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau hebt den sogenannten Behandlungsbeitrag von bisher zehn auf künftig 20 Prozent an.
Als Grund gab die BVAEB auf ihrer Webseite die angespannte Budgetsituation an. Mit der Erhöhung solle das Leistungsniveau der Versicherungsanstalt auch künftig abgesichert werden, hieß es weiter.
Ausnahmen soll es weiterhin für Versicherte und Familien mit geringem Einkommen geben. Für sie bleibt eine Befreiung beziehungsweise Nachsicht vom Behandlungsbeitrag möglich, berichtet die "Krone".
Die APA versuchte, die BVAEB am Samstag für eine Stellungnahme zu erreichen. Diese blieb jedoch aus.
Bereits 2016 war der Selbstbehalt beim Arztbesuch Thema: Damals wurde er – noch unter der früheren Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) – von 20 auf zehn Prozent reduziert. Generaldirektor Gerhard Vogel sprach damals von einer finanziellen Entlastung für die Versicherten.
Seit der Fusion der BVA mit den Eisenbahnern und Bergbauern zur heutigen BVAEB gilt seit Anfang 2020 für alle Versichertengruppen ein einheitlicher Behandlungsbeitrag von zehn Prozent. Mit Juni wird dieser nun wieder verdoppelt.