Schweizer in Bestform

Dieser Ski-Star dominierte im Chile-Trainingslager

Die Schweizer Ski-Stars scheinen schon wieder in Topform zu sein. Im Chile-Training fuhr einer der Eidgenossen allen anderen davon.
Sport Heute
25.09.2026, 11:19
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Während sich Marco Odermatt nach seiner Muskelverletzung erst wieder an die volle Belastung herantastet, drückt Teamkollege Franjo von Allmen im Trainingslager in Valle Nevado bereits mächtig aufs Gas. Der 25-Jährige war bei den Olympischen Spielen mit drei Goldmedaillen einer der großen Abräumer – und offenbar will der Schweizer genauso weitermachen.

Speed-Trainer Reto Nydegger schwärmt gegenüber dem "Blick" von den Leistungen seines Schützlings. Von Allmen habe "eine Bestzeit nach der anderen aufgestellt". Zudem sei der Schweizer noch einmal stärker und vor allem konstanter geworden.

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Und der Speed-Star hat seine Ziele erweitert. Von Allmen arbeitete in der Vorbereitung verstärkt am Riesentorlauf und könnte damit künftig auch abseits von Abfahrt und Super-G für Aufsehen sorgen.

Odermatt nach Verletzung zurück

Auch Marco Odermatt konnte in Chile wieder angreifen. Der Gesamtweltcupsieger war wegen einer Muskelverletzung verspätet ins Trainingslager gereist. "Ich hatte hier ein paar richtig gute Trainingstage", zieht der Schweizer Superstar dennoch ein positives Fazit.

Ganz nach Plan lief die Vorbereitung allerdings nicht. "Wir hatten mit Marco zu wenig Einheiten, um richtig spezifisch arbeiten zu können", erklärt Cheftrainer Tom Stauffer.

Trotz der starken Zeiten von Allmen sieht Nydegger keinen riesigen Abstand innerhalb der Mannschaft. Es sei nicht so, "dass Franjo allen anderen im Training meilenweit davongefahren ist, der Rest des Teams ist zeitmäßig nicht weit weg".

Vergleich mit Paris fällt ins Wasser

Auf einen internationalen Härtetest mussten die Schweizer verzichten. Dominik Paris hätte zwei Tage gemeinsam mit dem Team trainieren sollen, das Duell fiel aufgrund der Wetterbedingungen aber aus.

Die Bedingungen in Chile wechselten während des Trainingslagers mehrfach. "Im Winter müssen wir ja auch bei unterschiedlichen Verhältnissen abliefern", sieht Nydegger darin sogar einen Vorteil.

Den ersten echten Gradmesser gibt es damit erst beim Weltcup-Auftakt. Am 25. Oktober steht in Sölden der Riesentorlauf auf dem Programm. Für die Speed-Asse wird es ab 28. November in Copper Mountain ernst.

red,Akt. 25.09.2026, 11:20, 25.09.2026, 11:19
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