Bei einem der teuersten Infrastrukturprojekte Niederösterreichs geht jetzt der nächste wichtige Schritt über die Bühne: Für die Generalsanierung der Donaubrücke Stein-Mautern ("Heute" berichtete) wurde die Vorinformation für die Stahlbauarbeiten veröffentlicht.
Damit wird die zweite Ausschreibungsphase vorbereitet. Es geht um technisch besonders anspruchsvolle Arbeiten an der historischen Brücke. "Wir arbeiten den Zeitplan konsequent ab und kommen unserem Ziel einer neuen, sicheren und leistungsfähigen Verkehrsverbindung Schritt für Schritt näher", freut sich LH-Stv. Udo Landbauer (FP).
Bereits seit 27. März läuft die erste Ausschreibungsphase. Dabei geht es um die Ersatzbrücke und die Erneuerung der Unterbauten. Planmäßig soll 2027 mit dem Bau der Ersatzbrücke begonnen werden.
Die Sanierung erfolgt in zwei großen Etappen: Zuerst wird eine Ersatzbrücke errichtet, die bestehenden Tragwerke werden aus dem Fluss gehoben und die Flusspfeiler erneuert. Danach folgt die aufwendige Erneuerung des Tragwerks. Das historische Fachwerk bleibt erhalten, wird aber mit einer neuen, breiteren Unterkonstruktion verbunden.
Auch bei den Behörden läuft laut Landbauer alles nach Plan. Die denkmalrechtliche Bewilligung für die Verbreiterung des Tragwerks liegt bereits vor. Damit ist ein entscheidender Schritt geschafft.
Am Ende soll die Donaubrücke um mehr als zwei Meter breiter sein. Die Geh- und Radwege wachsen auf beiden Seiten um jeweils 70 Zentimeter und sollen künftig rund 2,5 Meter breit sein. Auch die Fahrbahn wird um 64,4 Zentimeter breiter.
"Unsere Landsleute profitieren künftig von mehr Platz, mehr Sicherheit und mehr Komfort. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß, wir arbeiten an einer Donaubrücke, die den heutigen Anforderungen und Standards gerecht wird", so Landbauer.