Die Verkehrsregelung auf der Donaubrücke Stein-Mautern (Bezirk Krems) sorgt weiter für Diskussion. Der Grund: Während Mopeds, landwirtschaftliche Fahrzeuge und sogar Leichtkraftfahrzeuge die Brücke weiter nutzen dürfen, bleiben Motorräder ausgesperrt.
Für viele Bewohner der Region ist die Regelung nicht nachvollziehbar. Warum dürfen bestimmte motorisierte Fahrzeuge über die Brücke, Motorräder aber nicht? Genau diese Frage stellt nun auch die Volkspartei Krems Stadt.
VP-Vizebürgermeister Florian Kamleitner fordert Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FP) und Bürgermeister Peter Molnar (SP) auf, die bestehende Verordnung rasch zu überprüfen. Ziel sei eine Lösung, die für alle nachvollziehbar ist.
"Die Situation ist insgesamt nicht zufriedenstellend, aber man kann sie verbessern. Wir erwarten uns eine rasche und unbürokratische Lösung für die Bewohner der Region. Es braucht freie Fahrt für alle Einspurigen", so Kamleitner.
Aktuell dürfen Fußgänger, Radfahrer, Mopeds, Leichtkraftfahrzeuge, Krankenfahrstühle, landwirtschaftliche Fahrzeuge bis 5 Tonnen und Einsatzfahrzeuge die Brücke queren. Nicht erlaubt sind hingegen Motorräder, Pkw und Lkw.
Die VP Krems fordert deshalb eine sofortige Anpassung der Verkehrsregelung. Das Fahrverbot müsse so präzisiert werden, dass alle einspurigen Kraftfahrzeuge die Donaubrücke Stein-Mautern uneingeschränkt nutzen dürfen.