Die Sommer werden nicht nur heißer, sie werden auch gefährlicher. Neue Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zeigen jetzt, wie dramatisch die Lage ist: Im Sommer 2025 wurden österreichweit 449 hitzebedingte Todesfälle geschätzt. Niederösterreich liegt dabei mit 83 Fällen auf Platz zwei hinter der Steiermark.
Damit zählt NÖ zu den am stärksten betroffenen Bundesländern. Nur in der Steiermark waren es mit 93 geschätzten Hitzetoten noch mehr. Oberösterreich folgt mit 70 Fällen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke und pflegebedürftige Personen. Sie brauchen besonderen Schutz.
Gesundheitsministerin Korinna Schumann warnt laut "ORF NÖ": "Hitze ist mittlerweile eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Sommermonate."
Seit Sonntag ist deshalb auch das Hitzetelefon wieder in Betrieb. Unter der Telefonnummer 0800 880 800 gibt es kostenlose Beratung – etwa bei Kreislaufproblemen, Erschöpfung, Schlafproblemen oder der Frage, wie man Wohnungen und den eigenen Körper besser schützt.
Die Warnung ist klar: Wer allein lebt, krank ist oder ältere Angehörige hat, sollte bei großer Hitze besonders genau hinschauen. Viel trinken, direkte Sonne meiden, Wohnungen abdunkeln und körperliche Anstrengung verschieben, kann im Ernstfall Leben retten.