Ein Vulkanausbruch in Indonesien hat am Freitag mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Die Opfer waren Wanderer, die trotz Warnungen in dem Gebiet auf der Insel Halmahera unterwegs waren.
Bei zwei der Todesopfer soll es sich um Ausländer handeln. Zehn weitere Wanderer werden nach Polizeiangaben noch vermisst. Nach dem Ausbruch des Vulkans Dukono stieg eine hohe Aschewolke in den Himmel auf.
Das Gebiet rund um den Dukono war bereits im April wegen verstärkter vulkanischer Aktivität für Besucher gesperrt worden. Trotzdem hatten sich die Wanderer offenbar in die gefährliche Zone begeben.
Indonesien liegt mit seinen fast 130 aktiven Vulkanen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.