Schockfund nahe Stadthalle

Drogen-Drama! In diesem Hotel starb die 16-jährige

Jetzt ist der Ort bekannt: Eine 16-Jährige starb nach Drogenkonsum in einem Wiener Hotel nahe der Stadthalle. Die Ermittlungen laufen weiter.
Christoph Weichsler
10.01.2026, 08:17
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

In der Nacht auf den 31. Oktober 2025 endete das Leben einer erst 16 Jahre alten Jugendlichen. Am Morgen nach Halloween wurde sie tot in ihrem Wiener Hotelzimmer aufgefunden. Als Todesursache gilt eine Suchtmittelüberdosis. Der Fall wurde erst Monate nach dem Vorfall öffentlich, die Ermittlungen liefen weiter.

Die Jugendliche stammte ursprünglich aus Salzburg, lebte zum Zeitpunkt ihres Todes jedoch in Wien und war in einer Wohngruppe der Kinder- und Jugendhilfe Wien (MA 11) untergebracht. Am Abend vor ihrem Tod kehrte sie nicht in die Betreuungseinrichtung zurück.

Hotel nahe Stadthalle

Stattdessen begab sich die 16-Jährige in ein Hotel im 15. Wiener Bezirk, unweit der Stadthalle. Nach Recherchen von "Heute" handelt es sich um ein Haus mit schlicht eingerichteten Zimmern, teils modernisiert, teils sichtbar älter, insgesamt jedoch sauber und funktional.

Die Lobby präsentiert sich modern und übersichtlich. Der Zimmerpreis liegt bei etwa 100 Euro pro Nacht. In einem dieser Zimmer wurde die Jugendliche tot aufgefunden.

Viele Fragen offen

Was genau in den Stunden vor ihrem Tod geschah, ist nicht vollständig geklärt. Die Polizei prüft, ob die Jugendliche die Drogen alleine oder im Beisein einer weiteren Person konsumiert hatte. Ebenso ist noch offen, ob der Drogenkonsum im Zusammenhang mit einer sexuellen Handlung stand.

Ermittlungen dauern an

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass kein Fremdverschulden vorlag. Gleichzeitig betont man, dass die genauen Umstände des Todesfalls weiterhin untersucht wurden. Spuren waren gesichert worden, deren Auswertung noch andauert.

Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei keine Angaben zu Art und Umfang der Spuren. Ein öffentlicher Zeugenaufruf wurde nicht gestartet, da es keine konkreten Hinweise auf eine Fremdbeteiligung gegeben hatte.

Warum die Jugendliche die Wohngruppe verließ, wie sie in Kontakt mit den Drogen kam und was in den Stunden vor ihrem Tod geschah, bleibt noch offen. Fachleute warnten jedoch bereits damals davor, dass gefährdete Minderjährige in Wien rasch in ein Umfeld aus Drogen, Abhängigkeit und möglicher Ausbeutung geraten könnten.

{title && {title} } CW, {title && {title} } Akt. 10.01.2026, 10:08, 10.01.2026, 08:17
Jetzt E-Paper lesen