"Bezirke nicht allein lassen"

Drogen, Gewalt, Raser: Bezirkschef fordert mehr Polizei

Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger fordert mehr Polizeipräsenz im Grätzl und mehr Unterstützung vom Bund.
Wien Heute
29.05.2026, 11:53
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Mehr Polizei im Grätzl, härtere Maßnahmen gegen häusliche Gewalt und strengere Verkehrskontrollen: Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) fordert mehr Unterstützung von Bund und Innenministerium.

Der Bezirkschef stellt sich dabei hinter seine Amtskollegen aus dem 10., 12. und 21. Bezirk. Im Alltag zeige sich deutlich, dass Sicherheit im öffentlichen Raum vor allem eines brauche: genug Personal und sichtbare Präsenz der Polizei.

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Drogenhandel und Verunsicherung

"Die Margaretner Polizei leistet hervorragende Arbeit. Die Beamtinnen sind für den Bezirk verlässliche Partnerinnen. Gleichzeitig ist klar: Gute Polizeiarbeit braucht ausreichend Personal. Wer Sicherheit in der Nachbarschaft stärken will, muss auch die Polizei vor Ort stärken", sagt der Bezirksvorsteher.

Immer wieder komme es laut Bezirk zu Problemen rund um den Gürtel, den Matzleinsdorfer Platz und einzelne U-Bahn-Stationen. Dort gehe es um Drogenhandel, Konsum und daraus resultierende Verunsicherung im Grätzl. "Diese Themen brauchen konsequente Polizeipräsenz, professionelle Sozialarbeit, klare Zuständigkeiten und ein gemeinsames Vorgehen aller zuständigen Stellen", so Luxenberger.

Gewalt und Raserei

Ein weiterer Schwerpunkt ist die häusliche Gewalt. Laut Bezirk sei das ein oft unsichtbares, aber massives Problem. Jede vierte Frau sei betroffen, deshalb brauche es schnelle Hilfe und starken Opferschutz sowie enge Kooperation mit Einrichtungen wie StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt, wo Margareten als Pionierbezirk gilt.

Auch im Straßenverkehr sieht der Bezirksvorsteher Handlungsbedarf: Raserei, riskante Fahrmanöver, Probleme mit E-Scootern und Radverkehr sowie Schulwegsicherheit würden mehr Kontrollen erfordern. "Viele gefährliche Situationen lassen sich nur dann reduzieren, wenn Regeln sichtbar kontrolliert werden. Dafür braucht es genug Personal", betont Luxenberger.

"Bezirke dürfen nicht allein gelassen werden"

Luxenberger richtet eine klare politische Forderung Richtung Bund: Die SPÖ müsse ihre Regierungsverantwortung nutzen, um beim Koalitionspartner ÖVP und dem Innenministerium konkrete Verbesserungen durchzusetzen.

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"Sicherheit ist eine zentrale staatliche Aufgabe. Ich erwarte mir von der SPÖ, dass sie nicht nur fordert, sondern den Regierungspartner ÖVP und das zuständige Innenministerium dazu bringt, Maßnahmen zu setzen. Die Bezirke dürfen nicht allein gelassen werden. Klare Schwerpunkte bei der Stärkung der Grätzlpolizei, bei Gewaltprävention und bei der Verkehrssicherheit müssen jetzt umgesetzt werden", so der Bezirkschef.

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.05.2026, 11:53
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