Alarm in Lichtenwörth im südlichen NÖ: Laut "Krone" soll ein amtsbekannter Ex-Schüler (14) eine konkrete Drohung gegen die Schule angekündigt haben. Auch die Spezialeinheit Cobra soll laut der Tageszeitung angefordert worden sein.
Manuel Zusag, Bürgermeister von Lichtenwörth, teilte via Facebook mit: "Heute wurde durch eine amtsbekannte Person eine Bedrohung in Zusammenhang mit unserer Schule angekündigt. Gemeinsam mit der Schulleitung und den Sicherheitsbehörden haben wir sofort alle notwendigen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Der Einsatz läuft aktuell noch, daher können wir im Moment keine weiteren Details bekanntgeben."
Und weiter: "Nach aktuellem Stand besteht keine akute Gefahr. Mir ist bewusst, dass eine solche Situation verunsichert und Sorgen auslöst. Gerade deshalb bitte ich um Ruhe, umsichtiges Handeln und darum, keine Gerüchte oder Spekulationen weiterzugeben. Ich bin in ständigem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden, die alle notwendigen Maßnahmen, insbesondere zum Schutz von Menschen, in die Wege geleitet haben. Wir sorgen gemeinsam dafür, dass Lichtenwörth ein sicherer Ort bleibt."
Laut Bürgermeister Zusag lief der Polizei-Einsatz gegen 16.30 Uhr noch, wie er gegenüber "Heute" bestätigte.
Die Drohung war am späten Vormittag bzw. um die Mittagszeit eingegangen – offenbar telefonisch bzw. auch über ehemalige Schulkollegen des 14-Jährigen, die das Bedrohungsszenario der Direktion meldeten.
Infolge wurde das Areal der Mittel- und Volksschule von der Exekutive abgesichert, der verdächtige 14-Jährige wird offenbar noch gesucht. Am Areal selbst soll sich der ehemalige Schüler aber nicht aufgehalten haben, so Zusag. Die Ermittlungen dauern an. Auf "Heute"-Anfrage verwies die Polizei auf den laufenden Einsatz, man könnne zunächst keine Auskunft geben, so eine Sprecherin.
Nun steht fest: Nicht der 14-Jährige Ex-Schüler, sondern ein jetziger, minderjähriger Schüler dachte sich alles nur aus. Es gab nie eine Gefährdung - mehr dazu hier.