Die Zahl der Ebola-Infizierten in der Demokratischen Republik Kongo steigt dramatisch an. Bereits fast 600 Fälle wurden bestätigt, mehr als 100 Menschen sind an dem tödlichen Virus gestorben.
Angesichts der nahenden Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wächst die Sorge vor einer globalen Ausbreitung. Washington drängt nun auf drastische Maßnahmen.
Wie der "Spiegel" berichtet, fordern die USA Einreisebeschränkungen für Europa. Hintergrund ist die Angst, dass infizierte Reisende das Virus zur WM einschleppen könnten.
"Schutz der Bürger hat Priorität", heißt es aus den Gastgeberländern. Die drei WM-Ausrichter haben bereits drastische Maßnahmen ergriffen und Einreiseverbote für bestimmte Regionen verhängt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtet den Ausbruch mit großer Sorge. Die Demokratische Republik Kongo und Uganda sollen dafür sorgen, dass Infizierte und Kontaktpersonen schnell identifiziert werden.
Die WM beginnt am 11. Juni. Die Sorge vor einer Ausbreitung während des Turniers ist groß. Tausende Fans aus aller Welt werden zu den Spielen reisen.
Experten warnen: Ebola ist hochansteckend und verläuft oft tödlich. Eine frühe Erkennung und Isolation von Infizierten ist entscheidend, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.