Banges Warten auf das Testergebnis: Eine Oberösterreicherin liegt nach einem Ebola-Verdacht auf der Spezialstation der Klinik Favoriten. Noch am Freitag soll feststehen, ob sie tatsächlich mit dem gefährlichen Virus infiziert ist.
Die Frau kam am Montag aus Uganda zurück, am Mittwoch zeigte sie Symptome, die eventuell auf Ebola deuten könnten. Sofort startete der Not-Plan. Sie wurde zunächst in Oberösterreich isoliert, am Donnerstag kam ein Spezialtransporter, der sie nach Wien brachte.
Seitdem wird die Frau in der Klinik Favoriten behandelt. Die Patientin wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen auf die Isolierstation der Klinik Favoriten gebracht. Laut Wiener Gesundheitsverbund besteht für die Bevölkerung keine Gefahr.
Hier in Favoriten gibt es eine spezialisierte Isolierstation, nach modernsten Kriterien auf der Abteilung für Infektiologie. Auch eine eigene Intensivstation gibt es hier. Das Personal ist perfekt geschult: "Es gibt klar definierte Abläufe, die regelmäßig trainiert und laufend weiterentwickelt werden", so der Gesundheitsverbund.
Am Freitag wird es ernst: Nachdem am Mittwoch bereits in Oberösterreich auf Ebola getestet wurde – der Bluttest war negativ –, wird jetzt wiederholt geprüft. Um 14 Uhr, das erfuhr "Heute", kommen Experten der AGES in die Klinik und führen einen weiteren Test durch.
Laut Gesundheitsverbund wird das finale Ergebnis noch am Freitag bekannt, dann wird die Patientin Gewissheit haben, ob sie überhaupt infiziert ist.