In den Morgenstunden des 27. Oktober passierte in Enns die Bluttat: Ein 78-Jähriger soll in seinem Haus in Enns (Bez. Linz-Land) seine Ehefrau (70) und den gemeinsamen Sohn (41) mit einem Messer erstochen haben. Am Dienstag wurde der Mann wegen Mordes angeklagt, wie das Landesgericht Steyr gegenüber "Heute" bestätigt.
Der Pensionist hatte sich wie berichtet von Anfang an geständig gezeigt, das sei auch weiterhin so, erklärt Sprecherin Christina Forstner. Einen Prozesstermin gebe es noch nicht.
Der 78-Jährige hat jetzt 14 Tage Zeit, um gegen die Anklage Einspruch zu erheben. Da er sich aber geständig zeigt, sei laut Forstner davon auszugehen, dass es zur Verhandlung kommt. Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung.
Hintergrund der Familientragödie soll eine mögliche Trennung des Paares gewesen sein. Bei einer Einvernahme soll der Beschuldigte erklärt haben, bei einem Streit mit seiner Frau die Kontrolle verloren zu haben. Sie habe ihm eröffnet, dass sie sich trennen wolle.