Klares Zeichen für Gleichberechtigung im Sport: Am Montag beschließt der Gemeinderat eine Förderung von 35.000 Euro für den Special Olympics Landesverband Wien. Damit wird die ganzjährige Arbeit des Vereins unterstützt, die oft abseits großer Events stattfindet.
Denn hinter Special Olympics steckt weit mehr als nur die nationalen Sommerspiele, die im Juni 2026 in Wien ausgetragen werden. Der Landesverband arbeitet das ganze Jahr daran, Sport für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen und so die gleichberechtigte Teilnahme am Sportleben in Wien zu stärken.
Ein wichtiger Bestandteil sind etwa die Inklusionsläufe wie der Solidaritätsrun der Wiener Schulen oder der Coca-Cola "Inclusion Run". Dabei nehmen regelmäßig Hunderte Schülerinnen und Schüler teil, viele davon aus Sonderschulen. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Bewerbe für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen.
Mit 35.000 Euro sollen gezielt neue Trainingsangebote geschaffen und bestehende Programme ausgebaut werden. Ziel ist es, Sportlern langfristige Perspektiven zu bieten und ihnen regelmäßiges Training zu ermöglichen.
"Inklusion im Sport ist eines meiner Herzensthemen. Mit Special Olympics Wien schaffen wir neue Trainingsangebote und Perspektiven für Sportler mit Behinderung", so Sportstadtrat Peter Hacker (SP). Die Förderung ist Teil der Sportförderung der Stadt Wien, die gezielt Vereine unterstützt, um mehr Menschen in Bewegung zu bringen und Integration zu stärken.