2,289 € für 1 Liter Diesel

Enthüllt – die teuersten Tankstellen Wiens zu Ostern

Am Ostersonntag verlangen Tankstellen in Wien bis zu 2,289 Euro für Diesel – und es könnte an den Zapfsäulen bald noch teurer werden.
Wien Heute
05.04.2026, 20:53
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Wer zu Ostern in Wien tanken will, muss am Tag der Eiersuche ordentlich pecken. Besonders in der Wiener Brigittenau liegen die Preise am Feiertag hoch. So zahlt man bei der Eni-Tankstelle in der Jägerstraße, bei der BP Dresdner Straße und der OMV in der Adalbert-Stifter-Straße satte 2,289 Euro pro Liter. Ebenso auf der TAC-Tankstelle in der Taborstraße im zweiten Bezirk.

Das Preismaximum an der Wiener Eni-Tankstelle lag übrigens am Karfreitag, dem 3. April 2026, um 13.30 Uhr sogar bei 2,299 Euro pro Liter! Etwas entspannter ist die Lage beim Benzin: Hier werden aktuell rund 1,829 Euro pro Liter verlangt. Doch auch das ist alles andere als günstig.

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Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Damit nähert sich der Preis beim Diesel trotz der kürzlich in Kraft getretenen Spirtpreisbremse der Regierung weiter an die magische Drei-Euro-Marke und liegt auf Rekordniveau, das man früher eher auf Autobahnraststätten erwartet hätte.

Bei der OMV am Autobahnrasthof Steinhäusl (Altlengbach) kostet der Liter Diesel am Osterwochenende 2,399 Euro und liegt somit nur knapp über den Preisen in der Hauptstadt

Die Preise bewegen sich vielerorts auf extrem hohem Niveau, Sprünge nach oben sind keine Seltenheit mehr und selbst günstigere Tankstellen mussten die Preise kräftig nach oben schrauben.

Grund sind Angebot und Nachfrage, die bekanntlich die Preise (mit-)bestimmen: Derzeit droht Erdöl weltweit zur Mangelware zu werden, die Märkte reagieren stark. Denn aufgrund des Irankriegs wurde die wichtigste Erdöl-Handelsroute – die Seestraße von Hormus – de facto über Nacht gesperrt.

Darum steigt derzeit der Preis so stark

Die Dampfer, die noch vor Kriegsbeginn die Meerenge passierten, bewegen sich derzeit noch auf den Ozeanen und steuern ihre Häfen an. Nach ihnen folgen aber vorerst keine weiteren Schiffe, die Rohöl transportieren. Dadurch wird der gelieferte Rohstoff am Weltmarkt stark verknappt, ist aber mit einer gleichbleibenden oder sogar höheren Nachfrage konfrontiert und wird folglich an den Höchstbieter verkauft. Und der gibt bekanntlich die Preise rasch an die Konsumenten weiter.

Entsprechend schnalzten die Preise für Kraftstoffe zuletzt in die Höhe. Und: Trotz Spritpreisbremse, die rund 10 Cent pro Liter Ersparnis bringt, ist derzeit kein Ende der Preisspirale an den Zapfsäulen in Sicht.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.04.2026, 20:53
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