Günstige Lager dann leer

Enthüllt – im Herbst droht uns Preis-Explosion bei Gas

Der Nahost-Konflikt treibt die Energiepreise weiter nach oben. Experten warnen jetzt vor teurem Gas für Haushalte ab Herbst.
Oberösterreich Heute
25.03.2026, 04:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Lage im Nahen Osten sorgt weiter für Unruhe an den Märkten. Die Angst vor Angriffen auf wichtige Förderanlagen lässt die Preise für Öl und Gas deutlich steigen - und das spüren die Österreicher schon jetzt an der Tankstelle.

Die Spritpreise ziehen weiter an, ein Liter Diesel um drei Euro wirkt längst nicht mehr unrealistisch. Grund dafür sind die zunehmenden Spannungen in der Region und Drohungen gegen zentrale Energie-Infrastruktur.

Doch die Auswirkungen gehen weit über den Verkehr hinaus. Teure Energie schlägt sich auf nahezu alle Lebensbereiche nieder. Wirtschaftsforscher Josef Baumgartner rechnet laut ORF OÖ jetzt damit, dass sich der aktuelle Preisdruck bald auch in der Teuerung widerspiegelt. Schon im März könnte die Inflation deutlich anziehen und sich in Richtung vier Prozent bewegen.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Versorgung in Linz bis September garantiert günstig

Besonders brisant ist die Situation beim Gas. Nach Angriffen auf Förderanlagen in Katar und im Iran schossen die Preise zuletzt innerhalb kürzester Zeit massiv nach oben. Auch wenn sich die Lage rasch entspannen sollte, bleibt das nicht ohne Folgen.

Für viele Haushalte wird es erst im Herbst ernst. Noch halten Energieversorger ihre Preise stabil, doch das wird nicht ewig so bleiben. Linz-AG-Chef Erich Haider sagt im ORF OÖ: "Generell ist die Versorgungssicherheit gegeben und es besteht kein Mengenproblem. Es kommt aber ein akutes Preisproblem auf uns zu. Wir garantieren jetzt einmal die Preise bis Ende September, weil wir diese Mengen im alten Jahr auch zum alten Preis eingekauft haben."

Auch das Wiederbefüllen der Gasspeicher wird heuer zur Herausforderung. Die hohen Einkaufspreise setzen die Versorger unter Druck – und dieser Druck landet am Ende bei den Kunden.

Fachleute gehen davon aus, dass die Auswirkungen der aktuellen Krise noch Jahre spürbar bleiben könnten. Gerade beim Gas ist ein längerer Zeitraum realistisch, bis sich die Preise wieder normalisieren.

{title && {title} } red, {title && {title} } 25.03.2026, 04:00
Jetzt E-Paper lesen