Bewegende Worte

Erstes Crans-Montana-Opfer meldet sich aus dem Spital

Nach dem Brand in Crans-Montana hat sich erstmals eines der Opfer zu Wort gemeldet. Auf Instagram richtet sie bewegende Worte an die Öffentlichkeit.
Newsdesk Heute
11.01.2026, 07:12
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana hat sich eines der Opfer erstmals öffentlich geäußert. Die 29-jährige Tierärztin Eleonora P. liegt in der Intensivstation des Niguarda-Spitals in Mailand und teilt auf Instagram bewegende Worte, wie "Corriere di Bologna" berichtet.

"Wir kämpfen hier Tag für Tag ums Gesundwerden – doch unsere Gedanken sind bei den Engeln, die es nicht geschafft haben", schreibt Eleonora P. Sie zeigt dazu Fotos aus ihrem früheren Leben und Bilder aus dem Spitalbett, auf denen sie mit Verbänden und Verbrennungen im Gesicht zu sehen ist.

Freund rettete sie aus der Gefahr

Eleonora bedankt sich in ihrem Beitrag bei ihrer Familie, ihrem Freund und dem medizinischen Personal: "Danke an alle, die meine Hand nie losgelassen haben." Besonders hebt sie ihren Freund hervor, der sie nach dem Brand in der Menschenmenge gefunden hat, aus der Gefahrenzone zog und ins Spital brachte.

Neben Eleonora werden in Mailand laut "20 Minuten" weitere junge Brandopfer behandelt, darunter auch einige Schüler aus Mailand. Zwei italienische Jugendliche liegen weiterhin in kritischem Zustand in Spitälern in Zürich. Präsident Sergio Mattarella hat die Familien der Betroffenen besucht.

Jugendlichen fällt Rückkehr in Alltag schwer

Der Vater der 15-jährigen Elsa R. gibt ein Update zum Zustand seiner Tochter, die in Zürich immer noch um ihr Leben kämpft: "Sie ist stabil, aber in einem noch sehr heiklen Zustand. Jede Minute ist ein Gewinn."

Die Klassenkollegen der Verletzten sind tief erschüttert. Psychologen unterstützen die Jugendlichen bei der Rückkehr in den Schulalltag: "Wir haben junge Menschen angetroffen, die sich in einer sehr schwierigen Phase befinden, weit entfernt davon, das Geschehene zu verarbeiten. Es braucht Zeit und Hilfe, damit Gedanken und Emotionen Worte finden. Momentan herrschen Schock, Schweigen und Tränen vor."

{title && {title} } red, {title && {title} } 11.01.2026, 07:12
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen