Seit Jahren zieht die Teuerung an – Lebensmittel, Energie, Mieten: Alles wird spürbar teurer. Viele Menschen haben ihr Konsumverhalten längst angepasst, greifen häufiger zu Aktionen, Billigmarken oder verzichten ganz auf gewisse Dinge. Sparen ist für viele kein Trend mehr, sondern Alltag.
Besonders hart trifft es jene, die ohnehin wenig zur Verfügung haben – so wie Katalin (47) aus Wien. Nach einem Bandscheibenvorfall verlor sie ihren Job, seither muss sie sich in vielen Lebensbereichen massiv einschränken.
„Es ist schwierig, ich muss immer das Günstigste kaufen!“Katalin, 47lebt am Limit
>> Im Video: Katalin spricht mit "Heute" über ihren Alltag am Limit
Für die 47-Jährige zählt beim Einkaufen zählt jeder Cent. Sie greift konsequent zu Billigmarken wie Clever, nutzt Rabatt-Pickerl und Aktionen. Doch selbst das reicht oft nicht. "In den letzten paar Jahren hab ich wenig gegessen, nur einmal täglich." Inzwischen habe sie sich daran gewöhnt, sagt sie – doch leicht sei es nicht.
Ihr Alltag ist ein ständiges Abwägen: Was kann ich mir leisten, worauf muss ich verzichten? Für Katalin ist klar – die Teuerung hat ihr Leben grundlegend verändert.