110 Weltcupsiege hat Shiffrin in ihrer langen und erfolgreichen Karriere bereits eingefahren, weit mehr als die Hälfte davon gelangen im Slalom: 73 Rennerfolge. Hinzu kommen zwei Olympiasiege und vier WM-Goldmedaillen. Kurzum: Shiffrin ist die klar besten Slalomläuferin der letzten 16 Jahre.
Doch in der neuen Saison will die 31-Jährige deutlich weniger auf ihre Spezialdisziplin setzen, wie Shiffrin nun auf Social Media verriet. Die US-Amerikanerin will sich künftig auf den Riesentorlauf und den Super-G konzentrieren, dafür werden Starts in Slaloms deutlich zurückgeschraubt.
Deshalb kündigte Shiffrin auch bereits an, die ersten beiden Slaloms der Saison im finnischen Levi und im Tiroler Ort Gurgl jedenfalls auszulassen. Dies soll aber auf gar keinen Fall einen endgültigen Abschied von ihrer Spezialdisziplin bedeuten. "Ich versuche etwas Neues, um mich als Rennfahrerin weiterzuentwickeln. Die Freude lag für mich nie nur an Medaillen oder an Rekorden."
Sie werde sich einige Fragen stellen: "Was macht mich neugierig? Was bringt mich dazu, mich voll zu fokussieren?" Die US-Skiläuferin ergänzte: "Die Saison ist eine Erkundung." Weiters erklärte Shiffrin: "Ich liebe es mehr zu trainieren, als Rennen zu fahren. Ich liebe es, wenn etwas nicht so funktioniert und man es dann Stück für Stück versteht", erklärte die 31-Jährige. Genau diesen Ehrgeiz finde sie nun im Slalom nicht mehr.
Sie wolle bei ihrem Heimspiel in Killington den Slalom jedenfalls bestreiten, außerdem "vielleicht ein paar weitere während der Saison", erklärte Shifffrin. Doch die Saison nach ihrer einstigen Paradedisziplin ausrichten, das wolle sie nicht mehr.
Stattdessen betonte die Star-Skifahrerin, sich aber "die Option" auf Slalom-Starts offen halten zu wollen – vor allem mit Blick auf die Startnummer. Und sie wolle jedenfalls nicht "die Türe schließen".
Damit kündigte Shiffrin den genau gleichen Schritt an, den auch ÖSV-Star Marco Schwarz bei einem Medientermin in Wien erklärte. Beim Kärntner ist der Abschied vom Slalom aber endgültig. Er wird vorerst ebenso nur Riesentorlauf und Super-G bestreiten, die Abfahrt werde dann folgen. Für ihn sei es die "